Mit Hochfürstlich -Heßlsche» gnädigstem Privilegio< Stück, Erneuerte Verordnung Wegen der Promenade in der Aue. Von Gottes Gnaden Wir Friedrich, Landgraf zu Hessen, Fürst zu Hsrsfeld, Graf zu Catzen- elnbvgen, Dietz , Ziegenhain, Nidda, Echanmburg und Hanau rc. Ritter des Königlich- Groß -Brittannischrn Ordens vom blauen Hofeubande, «re auch des König!. Preußischen OrdenS vom schwarzen Adler re. rc. Wachdem Wir die, wegen der Promenade in Unserm grasten Anegarten, iub el^to Cassel den «/V zien Julias 1770 und Stcn Januarius I778^«rlassene Verordnung zu erneuern und respecti- ve zu erläutern gnädigst gut gefunden haben; So ordnen und befehlen Wir demnach ernstlich hiermit, und wollen, daß 1) Niemand, wer der auch sey, welcher nach der neuen Mühle oder anderwärts hin will, H seye nut Wagen, Pferden oder zu Fuß, durch die Aue gehen, fahren oder reiten, sondern ausserhalb über den Damm seinen Weg nehmen; auch kein Knecht, ob er auch gleich einer vor» Unsern eigenen wäre, mit Pferden zum spazieren reiten, von denen Pförtnern bey Strafe der cssssrlon eingelassen werden soll. Hingegen bleibt ■ 2) Denen von Adel, Rathen, Standespersonen, Militair-Personen, Handels-Kauf-und andernreputtrlichen Bürgersleuten, einheimischen und fremden unbenommen und frey, in besag- trm Unserm Auegarten ohne jemandes Hinderung spazieren zu fahren, zu reiten und zu gehen, jrdych mit der Einschränkung, dqß das Reiten auf dir Berge undTheatre, auch in die engen ' ' ' ‘ Aaa ■ " _ Epa-