343 Vom ziten May 1779. haben sich biefcm«*, welche gedachtes Malz zu erstehen gesonnen sind, alsdann des MotgenS 9 Uhr, auf dem Neuen Frucht Hause in der Casernenstraße. cwz»,finden.' Cassel den 26. §Aay ' 1779. Fürst!. Frucht- Magazins-Administration. . 34) Die Frau Factorin Hagemannen, hat den von ihrem verstorbenen Bruder, Hrn. Zander, er ­ erbten Garten, vor dem Weserthore belegen, gegen eine gewisse Summe Geldes, auö der Hand verkaufet; wer etwas daran zu fordern, oder näher Käufer zu seyn vermeynet, kan sich Zeit Rechtens melden. ^ * < 35) Es liegen zu Eschwege in dasigem Closter aus 340 Malt. Hafer und to Mst. Weihen Herrschaft!. Früchte, zum Verkauf vorräthig; .-ierdurch denew zur Nachricht und mit dem Beyfügen bekannt gemacht wird, daß nachUebereiukunft des Han ­ dels, diese Früchte durch Dienstfuhren 3, bis 4 Meilen frey transportirt werden können. Esch- rvege den süten May 177p. Fürst!. Rencherey daselbst, I. L. Schneider. Besondere Avtrtijfements. I) Bey der anheute mit bekannter guten Ordnung und den veftgesetzten Solennkseten vollzogenen I3iten Ziehung der dahiesigen Hochfürstl. Hessen - Cassellischen gnädigst garantirten Zahlen Lotterie sind die Nummern! . 34. 83. 75. 84. 19. auS dem Glücks-Rade gezogen worden. Die i28te Ziehung geschiehet Mittwochen- de« ßten Iunius und so fort, von drey zu drey Wochen. Cassel den lyten May 1779. (beneral-Dwection der Hochfürstl. Hess LasseUiscken gnädigst garantirten Zahlen-Lotterie. $) Nachdem wiederum verschiedene falsche und geringhaltige Münzsorten zum Vorschein gekom- i men, und zwar: 1) falsche Couventions-Thaler unter Chursächsischen und Ehurbayrischen Münzstcmpel mit der Jahrzahl 1773 und 1774, welche daran leicht zu erkennen, daß selbige auf dem Brustbild und der Wappenseite ganz flach gepräget, auch ungleiche unförmliche Buch ­ staben haben, anfänglich bläulkchr hernach im Cours aber rörhlich werden, und das Stück höchstens 20 bis 30 Xr. Werth. L) falsche Brandenburg-Onolzbachische z.Kreuzersiücke mit . denen Jahrzahjen 177Ü und 1777, ingleichen Herzog!. Wurtenbergische 3 Krcuzersiücke von 3«. <, 1777. welche von bloßen Kupfer und weiß gesotten, daran aber zu erkennen: daß an denen ^ Onolzbachischen Landmünzen sowohl der Adler als der Fürfteuhuth viel gröber und schlech ­ ter geschnitten, die Umschrift aus ungleichen stumpfen Buchstaben bestehet, hauptsächlich aber dieses in die Augen fällt, daß die 3 Buchstaben verkehrt, und die V. anstatt daß sie offen stehen selten, mit einem Querstrich nemlich V verschlossen sind, und obgleich die andere Seite mit der Aufschrift: Brandenburg Onolzbachische Landmünz, mit denen guten sehr ähnlich, so unterscheidet sich selbige doch dadurch, daß bey dem Worte LANDM. über dem Buchstaben N. ein nicht darüber gehöriger. Punct zu ersehen, welcher ganz deutlich in die-Au- gen fällt. Die. falschen Würtenbergischen Landmünzen 6e ao. 1777 sind daran kentbar: daß solche beynahe ganz roth, das Wappen schlecht geschnitten, die Buchstaben fast ganz unkent- dar, und auf der Seite, wo die Aufschrift 48 einen Eonventions-Thaler stehet, die 3 Buchsta ­ ben N. ebenfals verkehrt, befindlich; ausserdem aber sind dergleichen Landmünzen von dieser Jahrzahl auf der herzoglichen Münzftatt gar nicht ausgepräget worden. 3) Sodann sind Schweizensche von dem Abt zu Sr. Gallen ausgemünzte Thaler vom Jahr 1777. zum Vorschein gekommen, die weder das gehörige Gewicht noch den erforderlichen Gehalt besitzen, welches also hierdurch öffentlich bekannt gemacht, und das Publicum für Annehmung dieser falschen und geringhaltigen Münzsorten gewarnet wird. Cassel den 17. May 1779. 3) Nachdem in Conformikat des seiner Zeit publicirten Plans die Ziehung der 6ren Classe hiesi ­ ger Alten Armen-Waisen-und Findelhaus-Lotterie, den xteft Junii ohnfehlbar vor sich gehet; Fff 2 so