Z2kes Stück. 8ro nehmen, weil außer den übrigen Symptomen er des Nachts sehr unruhig war. Einige Tage nachher verringerten sich die Zufalle, und ich fuhr mit den Mitteln fort. Ach war um diesen Menschen desto bekümmerter, weil wir die Wunden nicht zur Eiterung bringen konnten. Am Ende der Cur grenz er gesund nach Hause. Ich gab ihm Quecksilbersalbe, die antispa-modischen der Unken Hand gebissen. Seit dem zten hatte man ihn auf das regelmäßigste behandelt; er hat nie die geringste Beschwerde gehabt, außer daß er wenig Halsweh fühlte, das vom Quecksilber, welches auf den Mund und das Zahnfleisch ferne Wirkung äußerte, herrührte. Den iZten beklagte sich dieser Mensch, bey dem ich gar kernen Verdacht hatte, über starke Kopfschmerzen. Er hatte ein starkes Fieber, das Gesicht war sehr roth, ich ließ ihm am Arm die Ader öffnen, und strenge Diät halten, auch ihn verdünnende Ptisane brauchen, von der er sehr viel trank; den 29ten fieng er an zu rasen, gleich von der Zeit an ließ ich ihn allein bringen, weil er den übrigen Kranken sehr beschwerlich wurde. Er nahm ein Fußbad, und ihm wurde eine Aber am Fuß geöfnet. Den Zoten wurde das Aderlaß wiederholt, weil das Irrereden stark wurde, er wurde sogar wüthend, und bildete sich ein, daß alle, die ihm zunahe kamen, ihn bestehlen wetten Da alle diese Zeichen einen sehr convulsivischen Zustand anzudeuten schienen, ließ ich ihn in laulicht warmen Wasser ba ­ den; er blieb mit Vergnügen anderthalb Stunden darinn; er trank wie gewöhnlich; am Abend nahm er einen beruhigenden Trank, daraufer auch ruhiger schien. Den Ziten stieg das Delirium erstaunend, er wolte die Ptisane nicht trinken, sondern federte Wein, den er auch nicht trank. Gegen Abend gieng alles schlimmer, er zeigre Widerwillen gegen flüßige Sachen, er wolte mit Gewalt nichts zu sich nehmen. Den folgenden Tag war die Wuth sehr heftig, ich mußte ihn vest- dinden lassen, weil er jedem drohete. Sein Puls war sehr geschwind, zusammengezogen. Es zeigten sich deutliche Symptomen der Wasserscheu. Er hatte übrigens keine Beängstigung noch Schlucken, noch sonsten Zufälle, welche die andern fühlten. Er starb den folgenden Tag an einer Art von Schlafsucht. Den Tag darauf, nachdem dieser Mensch schlechter geworden, erfuhr ich, daß er drey Ta-- ae nacheinander eine starke Debauche in Wein gemacht. Unter dem Vorwände in ein geheizte- «immer zu gehen, gieng dieser Unglückliche ohne Jemands Vorwissen aus, und trank mit einem Freunde vis zum Uedermaaße. Ich bin fast überzeugt, daß jdie große Menge Weins, die dieser Mensch trank, vieles zu seinem Tode beytrug. Es äußerten sich inzwischen von der Wasserscheu vicht undeutliche Zeichen. Sollte der Wein den Ueberrest des Gifts, der nicht hinreichend war, deutliche Symptome der Wuth hervor zu bringen, entwickelt haben, und würde es wohl nicht ganz verbessert worden seyn, wenn der Mensch regelmäßiger gelebt, und man Zeit gehabt härte, die Mittel fortzusetzen ? y) G. der Schwager des vorigen. Er war am Arm verwundet, 25 Jabr alt, von star ­ kem Temperament. Er zeigre während der ganzen Cur nichts besonders; er ließ sich zwanzig mal einreiben, und hatte einen geringen Speichelfluß, er fühlte nicht die geringste Beschwerde. Eben so befand sich 10) C. L. 21 Jahr alt. Dieser junge Mensch war im Arm und am Unterleibe gebissen. Ob ihn gleich im Anfange eine große Furcht beunruhigte, so überstand er ohne große Ermattung die Cur; er hatte einen besondern Widerwillen gegen das Lau de luce, ich zwang ihn daher auch nicht es zu gebrauchen. Das Quecksilber wirkte etwas auf den Mund, und erhalte einen gerin ­ gen Speichelfluß. - • n) H. C. 28 Jahr alt, und von starker Constitution. Per Wolf hatte ihn am Arm und an