86 Ltcs Stück. iit der ztrn Etage, eine Stube, Küche und 2 Kammern, ein Stück vom Boden und Platz im Kel ­ ler zum Hoh-aufOstern zu vermietheu, und können sich die Liebhaber bey dem Vormund Schun- ke in der Markt-Gasse melden. 55) Es will der Hr. Landree in seiner in der untersten Fuldegasse belegenenBehaufung die oberste Etage, bestehend in 3 Stuben, 3 Kammern, 2 Küchen, Keller-Raum, und Holzstall zusammen; deßgleichen i Stube, 2 Kammern und verschlossenen Vorgang auf bevorstehende Ostern vermischen. 56) Zn der Mittelgasse, im Hause No. 130 ist ein Logis besteheud in einer Stube, Kammer und Küche zu vermiethen. 57) Vor dem Ahua-Berge sind in der Wittib Jusquinin Behausung in der obersten Etage, l Stu ­ be, r Kammer, i Küche und Platz vor Holz zu gegen: Desgleichen noch i Stube, i Kammer, 1 Küche und Platz vor Holz zu legen auf selbiger Etage auf Ostern zu vermiethen. 58) Es hat der LiceütaufstchterHr. Maurmann in der Fischgasse ein Logiment bestehend tn Stube, Kammer und Küche in der zten Etage forne heraus auf künftige Ostern zu vermiethen. 59) Za der Oberstengasse in Nr. 55. bey der Wittib Dammin, ist zwey Treppen hoch, eine Stube, zwey Kammern, eine Küche und Platz vor Holz zu legen, aufOsiern oder sogleich zu vermiethen. 60) In der untersten Ziegengasse nahe vorm Schlosse in Nr. 252 alle«.-, ist die gte Etage, so aus 2 Stuben und 2 Kammern bestehet als auch die unterste Etage auf Ostern zu vermiethen. 61) Es wollen die Herren Gebrüder Womraths, ihren hinter des Herrn Ober-Appellations-Ra th KoppsBehausung auf der Oberneustadt, liegenden Garten vermiethen; Diejenigen so darzu Lust haben, können sich bey dem Kaufmann Hr. Georg Wilhelm Womrath allhier am Steiuwege melden und die nähere Lonclitioner vernehmen. 62) In der Uuterneustadt in der langen Strasse in Nr. 974 ist in der zweyten Etage i Stube, Kammer und Küche auf künftige Ostern für eine stille Haushaltung zu vermiethen. Bedieme, so verlangt werden. 1) Es werden allster in eine stille Haushaltung, zwey Mägde, davon eine mit Kochen Bescheid weiß, auf künftige Ostern in Diensten verlangt. Personen, so Dienste suchen. 1) Eine Jgfr. von 20 Jahren, und von guter Erziehung, welche in Hannover das Hauben -Auf ­ stecken und Haarfrisirm gelernet, auch bereits ein paar Jahre als Cammer-Jungfer gedienet, wünschet hier inn- oder ausserhalb Cassel auf gleiche Art anzukommen. 2) Ein Madgen von guter Herkunft, welche schon mehr gedienet hat, suchet Dienste als Kinder ­ oder Hausmädgen. Z) Eine Jungfer von honetter Familie, welche schon als Kammerjungfer gedient, auch mit gute« Attestaten versehen ist, suchet sogleich oder auf Ostern als Kammer- oder Hauöjungfer Dienste, in- oder ausser Cassel. Capital, so zu lehnen gesucht wird. i) Es verlangt jemand alhier auf zwey sstec. Häuser gegen die erste Verschreibung, ein Capital von zoo Rthlr. aufzunehmen. ^ N&tificationes von allerhand Sachen. I) Nachdem Smi Hochfürstl. Durchlaucht der Heßischen Handlungs-Compagnie zu Carlshafen per Extractnm Geheimden Raths-Protocolli vom igten Novembr. v. I. gnädigst verstattet haben, ihre sämtliche ausserhalb Landes angekaufte Früchte an hiesige Unterthanen zum Brandtewein- brennen zu verkaufen; so wird solches allen und jeden, welche es angehet, hiedurch weniger nicht bekannt gemacht, als auch zugleich dienstliche Nachricht gegebendaß in den Depots zu Cassel, Wannfried und Carlshafen von allen Gattungen Winter- nnd^Sommerftüchten, gegen baare Bezahlung, zu haben sind, und den Brennern mit einem unteH der Compagnie Hand und Siegel ausgestellten Attestat, womit sich bey den Beamten zu legittmiren ist, an Hand ge ­ gangen werden soll. Carlshafen de» iit-n Jan. 1773. \ s - Heß. HalOUngs-Compagnie das. *' V 2) Bo»