S ( no ) ff Granite« und Hierselbst erfragen können, ihr Gebott thun und darauf das Weitere erwarten mö^ gen. Caffel den2zten Scpt. - 77 t. ^ F. H. Kriegs- und Domarnen-Cammer daselbst, z) Es werden die hiesige Herrschaftliche Mühlen, als bietn 6 Mahlgängen bestehende Ahnaberger, mit der dabey liegenden »n 2 Mahlganaen bestehenden Ahna mühte, sodann die Unterneustädter Mühle, welche 6 Mahlgänge, wie auch Schlag; Bohr- und Schneidwerk hat, nebst der vor der Stadt unterm Meßinghof gelegenen in 3 Mahlgängen bestehenden sogenannten Drathmühle, aus Martini Tag 1772. in Pacht vacant und es ist zu anderweiter Verpachtung dieser Mühlen und Zubehör,. wie selbige bis dahin an zwey Conductores in Bestand gegeben Jini», der Lidtations- Termin auf Donnerstag den 2)ten Januar, des nachstkünftigen. Jahrs bey Fürstlicher Kriegs- und Domainen-Cammer angesetzt worden, welches hierdurch bekannt gemacht wird, damit diejenige, welche entweder, zu der Ahnaberger - mit der Ahnamühle, oder zu der Unterneustädter r mit der Drathmühle Lust hätten und solche zu pachten Willens waren, mit hinlänglichen öbtigkeiUiche» ^rcessarls» wegen ihres bisherigen Betragens und daß sie des Mühlenwesens vollkommen kundig, annehmliche Cantion zu machen und das Inventarium zu bezahlen im Stande seyen, allster eim ßnden, sich solchergestalt zur I^icuracivn legi-Ntturen, nach Vernehmung der Pacht-Conditione», welche sie auch vorher auf Fürstlicher Kriegs- und Domainen-Cammer einsehen und sich der Müh ­ len Beschaffenheit selbst erkundigen können, ihr Gebott thun und darauf das Wertere erwarte« mögen. Cassel den LHteu Septembr. 177!' , F. H. Kriegs- und Domamen-Cammcr das. 4) Ein Glich ohnwett Cassel an einem sehr wohl gekegenen Ort, das aus einem wohl ausge- bauten und aptirtenHause, 2 Scheuern, Stallung, nebstWasch- Back- wie auch Brauhaus nnv zugemachten grossem Hof, 3 Gemäß- 1 Obst- und Blumengarten, nebst darzu gehörigen und in der besten Dünge und Cultivirunq befindlichen Ländereyen, nicht minder dabey gehörigen sche guten Heu- und Grummetwiesen bestehet, soll auf Petritag a. f. oder diesen Herbst gegen hmlangliclw i Caution, auch allenfals mit dem Inventario verpachtet; imgl. sollen Ende Octobr. a. c. 4 in ; gutem Stand sich befindende Zugpferde verkauft werden. jf) Es will die verwittibte Frau Majorin Goddacns zu Laar, ihre daselbst befindliche tn zwey MM- l und i Schlaggang bestehende Mühle, worin die Gemeinde Breuna gebannct ist, ans Pctrirag . 1772 gegen hinlängliche Caution anderwärts vcrpfachren. Wer min sol6)e zu pfachten gesonnen, ' kan sich entweder bey der Frau Eigenthümerin zrr Laar, oder dem Regiments - Quartkrmcssttk und Auditeur Hr. Lotherßen allster melden, und die nähere Conditwnes vernehmen. <) Nachdem der hiesige Stadt-Weinkeller mit Ablauf dieses Jahrs, in der Pfachtnng vacant wird 5 und man dann zur weitern Berpfachtung anderwartigen Dermlnum auf Freytag den men Octobr, schierskünftig angesetzt hak; Tlls wird dieses hierdurch betank gemacht, und haben sich diejenigen, so diesen Keller in Conduction zu nehmen gewilltgct sind, in prLllxo des Morgens gutzeit bey ' hiesigem Stadtgericht anzugeben, die Conditioncn zu vernetzincu, daraus zu liciUren, und dös Zuschlags zu erwarten. Felsberg den 6ien Scpt. 1771. ^ , Burgermstr. und Rath dos. 7) Die Pachtzeit des alleinigen Weins und Brandcwein-Schanks dahier m Misslingen endigt sich den letzten Martii 1772. und soll dahero hinwiederum auf drey Jahre eine anderweite Verpacht tung vorgenommen werden. Da nun hierzu ein- vor allemal Terminus Ücitatkmt* ans den azrerr Octobr. schierskünftig bestimm worden z So wird solches zu dem Ende andnrch dekant gemacht, . vb auch Luswarttge, welche etwa hierzu Belieben haben r in Pwesixo erscheinen, und vorher- die «ahere. Eoridmones vernehmen wollen. Milsungen den 6ten Aug. 1771. Burgermstr. und Rath das. - ■ Cit®*