-A ( 487 ) Ä- Der Beckermstr Friederich kederhose will sein Wohnhauß auf dem Pferdemarkt, ztvischen de« Schneidermstr. Schweitzer und Huffschmidt Heyne gelegen, verkauffen. Tz) Es wollen die Bohlenischen Erben ihren gemeinschaftlichen vorm Weser-Thor im Mittelwege an dem Beckermstr. Werner gelegenen Garten auf das Meistgcbott verkauffen, und sind über vor riges Gebott derer i8oNthlr. noch 5 Rthlr. mehr, mithin 185 Rthlr. gebotten worden; Wer «och ein mehreres zu geben willens, der wolle sich noch vor Ablauf derer Fatalien bey dem Stadt ­ gerichts Guarió Hrn Amelung melden. L4) Es sollen die von Weyl. Johann George Ausdcrmühlen zu Niedermeiser hinterlassene, und m dasiger Feldmark gelegene Erbländercy, als 2 Acker auf dem Füssenberge an Henrich Neutze, Joh. GeorgeThöne und dem Triesche gelegen, i n. ihalbcr Acker auf dem Bodenberge an Henrich Neutze jun. und Zacharias Scheffer, v Acker daselbst an Henrich Thöne und Joh. George Braunihal ­ ber Acker in den Säulen an Johannes Schuncmeyers rei. und dem Grebensteinerpfade, 1 und gviertel Acker aus dem Ahlsberge an Joh. George Neutze und Just Cöster zu Niederlistingen, 2 Acker auf der Dersteile an Johannes Rüddenclau und Joh. Henrich Lhönen Erlen, zviertcl Acker hinterm Knübel an Johannes Lindemanns rei. und dem Triesche, ihalbcr Acker zwischen dem Knübel an Joh. George Heuser und Johannes Cchüncmeycrs reí. i Acker unterm Rosen- berge an Martin Thonen Erben, und dem Triesche, zviertcl Acker auf dein Westerfelde an Joh. George Braun und Just Henrich Neutze, 1 Acker auf der Hohenwiese im Baumgartcn an Johan ­ nes und Just Henrich Rüddenclau, zviertel Acker daselbst an David Tsiöne und Henrich Neutze, len. gelegen, in lermino Montags den Iten Oetobr. 2. c. öffentlich und an den Meinstbietcnde» verkauft werden. Diejenige nun, welche hieran etwas zu fordern, oder darauf zu bieten geson ­ nen, können sich alsdann und zwar zu früher Morgenszeit um 9 Uhr vor Fürst!. Amte alhier ein- finden, ihre Nothdurst und Gebotte ad Protocolium geben, und darauf das weitere gewärtigen. Zierenberg den 2-ten Jul. 177s. Fürst!. Heß. Amt das. rz)Der Herr Verwalter Schreiber auf Fürstl. Mesnngshof, ist Willens, sein zu Bettenhausen gele ­ genes sonst genannte Waltherische Wohnhauß, nebst dazu gehörigen Scheuren, Stallungen^ Bran- leweins-Brennhauß, Ländereyen, Garten und Wiesen, an den Meistbietenden zu verkauffen. Es wollen sich daher- die Liebhabers bey ihm selbst melden. »6) Es will der Gastgeber Johann Conrad Schröder vor sich und in Vatterlicher Gewalt sei ­ ner Kinder auf erhaltene Obrigkeitliche Erlaubniß, ihr Wohnhauß achter aus dem Pferde- Markt, zur Stadt Amsterdam genannt, zwischen des Buchbinder Kümmels Witttb und dem Cramer Steinmehl gelegen, auf das mehrcste Gebott aus der Hand verkaufen. Es befindet sich dabey alles im guten Stande, hat 9 Lüftige Stuben, ohne die Kammern, drey große Bo ­ den, und zwey Keller, sodann gute Stallung vor 20 Pferde, remis« für Kutschen, einen Brun ­ nen auf dem gepfiasterten Hof, und eine Scheute mit drey Boden; Wer nun, nachdem darauf bereits 5400 Rthlr. gebotten worden, ein mehrers zu bieten Lust hat, wolle sich bey dem Eigenthümer damit melden, das Antheil der Kinder kann guten Theils auf dem Hauß stehen bleiben, ohne Obrigkeitlich Vorwiffen aber im voraus nichts auf den Kauf gezahlet werden. «7) Nachdem Hochfürstl. Negierung auf die von David Fischer als bestellen Vormund über btt verstorbenen Lieutenant Hyners einzigen Sohn Nahmens George, welcher 4Jahr alt ist, gethane unrerthauige Vorstellung, das Oecrscum alienanä! unterm i8tcn April h. a. ertheilet, so sollen nunmehro nachgesetzte diesem Curanden zugehörige Grnndstücker als i) Ein grosses wohl aptirtes und ausgebauetes Wohnhauß in der Mittelstrassen beym Unterthor , zwischen dem Gemeinenwege und Johannes Kuatzen Erben gelegen, worinnen sich befinden: zwey Stuben mit Ofen und einer kupfern Blase, s Kammern, eine Küche und ein Küch-Cammergen, eine Scheune mit Kapfferunb Seyl, zwey besondere Geteune, ein Kühstall, ein Boden, ein gewölbter Keller, ein Krautstein, eine steinerne Kühlrippe, ein Spühlsti'in und eine Schranbekelter mit Zubehör. 2) Eine Baustette über der Straffe, worauf z Schweineställe unter einem Dachwerk, M Baustette aber * l wirb