©firme* r Policcy- ttnô Lommmten-Zeitung. Mit Hoch-Fürstlich Heßischem gnädigste» PRIVILEGIO. Verordnung. Unfern rc % ich ist bekannt, was Unsers gnädigsten Landesfursten m,d Herrn Hochfurstl. Dnrchlaucht für eine ^ Verordnung in Ansehung des Schieyschatzes und Licents von denen ausser Landes gehenden rohen ^ Häuten und Fellen bereits unterm 5. Decembr. 1766. in Höchst-Ihro Lande zu erlassen sich in Gnaden bewogen gefunden- Nachdem nun der 4te Z.sothaner Verordnung von ein- und andern dahin gederttet werden wollen, als warm der von denen Zünften hergebrachte Schleyschatz gäntzlich aufgehoben, mithin von rohen Häuten urid Fellen , welche aus einem Amt in das andere ver ­ kauft und abgeholet werden, fernerhin kein Schleyschatz zu entrichten sey, dieses gleichwol der gnädigsten Imeulioo Serenissimi Hochfurstl. Durchlaucht gäntzlich zuwider ist, immaaßen ermeldter §pha8 deutlich zu erkennen gibt, daß denen Zünften an dem herkömmlichen Schleyschatz überaL nichts entzogen werden solle; So wird ans Höchst-Deroftlben gnädigsten Special-Befehl ertneldte Verordnung dahin erläutert, daß i) vou denen ausser Landes gehenden Hauten und Fellen, wann solche an einem Orte, wo die Zünfte den Schleyschatz zu erheben haben, von Fremden eingekauft, oder von Einheimischen ausgeführet werden, der bestimmte l-icenr zu entrichten, und davon denen Zünften das, was ihnen dafür nach den Zunft-Briefen an Schleyschatz gebühret,'hiernächst vou de- Heu Ucem-Bedieuten zu verabfolgen ; hergegen 2) wann die Häute und Felle im Lande bleiben und tmr aus einem Amt ms andere geführet und allda verarbeiletwerden, der Schleyschatz an dem Orte des Einkaufs, wie er allda vorhin von jehergebräuchlich gewesen, fernerhiwabzutragen ; Falls aber endlich Z) dergleichen Käufer sie demnächst weiter roh und unverarbeitet ausser Landes verkaufen , dafür der verordnete Ucenr noch überdem zn bezahlen sey. Wir befehlen Euch demnach, sdthaNe Erläuterung in dortiger Stadt und Amt sofort zu publiciren und affigireii zu lassen, und, daß derselben die sträckliche Folge allenthalben geleistet werde, genaue und fleißige Aufsichtzu trage». In dessen Versehung rc. Cassel den *8- Aug. 1768. Fürst!. Hess. Regierung yierstlbst, Sitntio Edictalis. 1) Nachdem der allhier seßhaft gewesene Brandeweinsbrenner Johann Henrich Zahn und dessen Ehe, frau, gebohrne Riemerin, heimlich entwichen sind, und so viele Schulden Hinterlassen haben, daß ftlche mit dem Vermögen, dgs sie von sich und als Erbt» des M«tin Riemess rmück gelassen^ ,V ' ' " "* - " ' "" «ich.