<2ifeS> L 435 ) ilkt, daß sie ln xrsekixo selbst, oder durch ordnungsmäßig Bevollmächtigte, auf hiesigem Landgericht zu früher Zeit erscheinen, ihre Eredimgehörig verificiren, und was sich sonst gebühret, verhandeln, mit dem Bedeuten, sie erscheinen und thun dasselbe oder nicht, daß mchtsdestowenigerausdergeschickterscheinendenAn-und Vorbringen ergehen soll W.R. Cassell d. 8ten Sept. 1766. F. H. L andgencht daselbst. 2) Nachdem über des Vermögen das Johann George Kerschlings seel. und dessen Ehe ­ frauen alhier der 6 oncurss-krocel 8 erkandt und rerrninus liquidationis auf Dienstag den ulen Novembr. a. e. prsekigiret; Als werden alle und jede Creditorcs, so hieran etwas zu prserendiren haben, peremrorie cirirt, in praesixo den Ilten Novembr vor dem hie ­ sigem Adel. Sambt.Gericht zu erscheinen, ihre habende Forderungen behörig zu liqiii- diren, widrigensalß aber zu gewärtigen, daß gegen sie im nicht erscheinungsfall mit der praclusion recht!, verfahren werde; Signar. Gnmmelsheim den 29ten Septembr. 1766. Ädelrch von Pappenheiriusches Sambt-Gerrcht daselbst. IV. Sachen so in- und ausserhalb Cassel zu verkauffen sind, i) Es soll das Ruhmanmsche Haus vor dem UnterneustadterThore beym Siechenhof, Mi ­ schendem Gastwirth Breiding und Becker-Meister Dittmar gelegen, von Obrigkeit und Amts wegen an den Meistbietenden verkauft werden. Wer nun darauf bieten will, der kan sich auf Donnerstag den 18ten Decembr schierskünftig, als welcher ein für allemahl pro rermino darzubestimmt ist, vor hiesigem Stadt-Gericht Morgens 9 Uhr angeben, und sein Gebott thun, und sodann auf den letzten Glockenschlag, der ir Uhr, dessen Adjudication er ­ warten. sign. Cassell den ztenQctobr. 1766. Ex CommislTone Senatus. I. H. Stiktz. r) Nachdem aufdie Reymüllerische Behausung über voriges Gebott derer 3600 Rthlr. 200 Rthlr. mehr, mithin nunmehro 3800 Rthlr. und auf die Knauffische Eck-Behausung 6oso Rthlr. sodann auf den Garten vor der Unterneustadt 48oRthlr. gebotten worden; als wird solches hiermit bekannt gemacht, damit diejenigen, so auf ein oder anderes ein mehre- res, auch aus den Garten an der Weinberger Barriere, nebst darinnen befindlichen Ge ­ bäude, zu bieten gesonnen, sich bey der Wittib Reymüllerin, oder denen Reymüllerischm Erben melden können. Cassell den i6ten 8br. 1766. z) Es soll des hiesigen Bürgers uud Baders, Christian Wilhelm Hilkens und dessen Ehe ­ frauen, Behausung alhier, aufdem Pferde,Markt, zwischen der Wittib Kümmelin und dem Beckermeister Büchenhorst, gelegen, von Obrigkeit und Amts wegen an den Meinstdieten- denverkauft werden; wer nun darauf bieten will, der kan sich aufDonnerstag den igtenDecembrschierskünftia, alswelcherein lürallemahl pro rermino dazu bestimmt ist, Morgens 9 Uhr vor hiesigem Stadtgericht angeben, und sein Gebott thun, und sodann auf den letzten Glockenschlag der 12 Uhr, derer Adjudication erwarten. Sign. Cassell den zten Octobr.1766. ExLommi6Ione8enatu§. 3 HEtietz. 4) Es wollen die Geschwister Grasmeder ihren Garten vor dem Annaberger- Thor im Mittelwege zwischen dem Kaufmann Hr. Kister, und dem Schumacher Meister Rit- berg gelegen, an den Meistbietenden gegen baare Cassamaßige Bezahlung verkauffen, ** und