C-LZ ( zzi ) LiLZ Ee z 13 ) Bey 2) Den 6 tm Zulñ sind crlhier aus einem Hause, diebischer Weise gestohlen worden : 8.Reihen gute Perlen in einer kleinen strohernen Schachtel und 2 goldene Ringe, wovon einer ein Kugel-Ring mit den Buchstaben M. R. der 2te ist mit einer Schnalle und mit kleinen Di* mmren umsetzt, wie auch zwey stück goldene Tressen, davon eine zwey Finger breit, ohn- gefehr zwey 8tel Ehlen, zweyte aber z Finger breit und drey 8tel Ehlen Lang. Wem von bemeldten Stücken etwas zu kauffen gebracht wird oder sonstige Nachricht davon ge. den kan, wird ersucht, solches dem Verleger dieser Zeitung, gegen ein gut Trinckgeld zu melden. 3) Der Weinhändler, Elias Adam, so Ln der untersten Marcktgasse in Nr-o 782. wohnet, verzapffet in und ausser dem Hause extra Rheinweine, ä 1 Nthlr. ä 28 Alb. ä 24 Alb. ä 21 Alb. 4 Hlr. das Maaß, nach Franckiurter Cours nimmst er 5 alte Batzen vor i drit ­ tel Thlr. an. 4) Bey dem Judenbrunncn, in des verstorbenen SchuhmachermeisterS, HutmacherS Be ­ hausung, ist gut Roggen Meehl, die Metze vor 16 Albus zu haben. s) Eine Cur Spaa-Wasser, stechet zu verlassen. 6) Jemand, hat zwey grosse Brau/Bütten, benebst einer kupfernen Brau-Pfanne, zu verlassen. Der Verleger gibt Nachricht. 7) In der Hoffmännischen Behausung auf der Oberneustadt, sind annoch allerhand Meu- bleö, in billigen Preiß, zu verkauften, und können nach Belieben zu aller Zeit daselbst in Augenschein genommen werden. 8) Es ist ein grosses stück Land auf der Oberneustadt, in der stärckstm Besserung mit allerhand Art Gemüse, welches im schönsten Wachsthum und bereits vor theilhaffttn Nutzungen, für billige Zahlung, zu überlassen. Wer darzu Lust hat, kan sich m der jpofc männischen Behausung, auf der Obcrncustadt, melden. 9) Es hat der Hcf-Gonlliwr Hr. Spohn, seinen unterm Weinberg, gelegenen Garten, um eine gewisse Summa Geld verkaufft. Wer nun etwas daran zu prälendiren hat, kan sich Zeit Rechtens, melden. 10) Der Herr Scribenc Hamel und dessen Frau Mutter, haben ihr Antheil an dem unter dem Weinberg gelegenen sogenanten Hamelischen Garten und Weinoerg, um eine ge ­ wisse Summa Geldes verkaufft; Wer nun was daran zu fordern oder sonstiger naher Käufer zu seyn vermeinet, kan sich Zeit Rechtens meiden. n) Es sind aus einem gewissen Hause, auf der Oberneustadt, 13. theils mit M» g Nr. 12 theils mit M. G. Nro 6. gezeichnete Weiberhembder und eine Jacke von Gmeias, gestoh ­ len worden. Wsme davon etwas zu kaufen gebracht oder sonstige Nachricht davon geben kan, wolle es dem Verleger dieser Zeitung anzeigen. 12) Ein noch in gutem Staude seyender Wagen, stehet zu verlassen. Der Verleger gibt Nachricht.