GUS ( 171 ) GUS 6) Zn der Obersten Marcktgasse, ist ein gantz Hinter-Hauß, zu vermischen und kan auf Johanni bezogen werden; Wem damit gedienet, kan sich beym Hrn.voHor Stein, da- selbst melden. 7) In der Mittelgasse, in einem gelegenen Hause, ist einLogiment, vor eine stille Hauß- Haltung, mit oder ohne Meubles, zu vermiethen und kan sogleich bezogen werden. Der Verleger gibt Nachricht. ui. Personen, so Bediente verlangen. 1) Ein gewisser Stabs-Osficier, verlangt einen guten Koch, (in Campagne) sogleich in Dienst. 2) Ein junger Mensch, so frisiren kan und eine gute deutsche und französische Hand schreibt, wird einige Meilen von hier, als Laquay, gegen 24 Rthlr. Lohn jährlich, in Dienst be ­ gehrt. z) Eine gute Magd, welche etwas mit Kochen umzugehen weis, wird in eine stille Hauß- haltung in Dienst verlangt. 4) Wird eine Küchen-Magd, welche schon in der Küche gedienet hat, auf instehenden Jo ­ hanni, in Dienst verlangt. Der Verleger gibt Nachricht. t - . ' IV. Personen, so Dienste verlangen. 1) Ein junger Mensch, welcher eine saubere Hand schreibet, suchet Dienste als Schreiber, entweder hier oder auf dem Lande, bey einem Beamten, otUiret sich allenfals auch, als Laquay, benebst der Schreiberey, gebrauchen zu lassen. r) Ein junger Mensch, so im Schreiben und Rechnen wohl erfahren, auch schon mehr ge ­ dienet und deshalber gute Attestata vorzeigen kan, begehret Dienste bey einem Herrn. Der Verleger gibt Nachricht. V. Persohnen, so Capitalia auszulehnen gesonnen. 0 900 Rthlr. Pupillen - Gelder, an Schild-L.oui§ä'or, jeder zu IO Fl. gerechnet, sind gegen gerichtliche Obligation, zu verlehnen. 2) Es will jemand, 222 Rthlr. auf Ländereyen und gerichtliche.Obligation, verlehnen. Der Verleger gibt Nachricht. <9 2 VI. No.