Uu r iv. per- C 339 ) Q&2> am Wehlheider-Wege, zwischen den Köhlerischen Erben und derNeuen-Bleiche, gele ­ genen Garten, nebst bannst stehenden Wohn-Hauß, an den Meistbietenden, Derkauffeu, und sind bereits 1300 Rthlr. darauf gebotten worden. Wer nun ein mehreres zu geben gesonnen, wolle sich bey denen Erben, melden. 8) Demnach alhier die privilegirte Löwen-Apotheck, durch des Absterben des bisherigen Eigenthümers vacant worden und in einem wohl belegenen Wohn-Hauß, neuem Hinter- Hauß, worinnen die Materialien-Cammer, l-al-or-corium, und Brau-Hauß, sich befin ­ den, einerScheuer, Stallung und Hof, bestehet; von den Erden aber keiner dieser Kunst zugethan, und sie dahero entschlossen, die Apothecke nebst gemeldeten Gebäuen sämtl. zu verkauffen; Als wird solches hiermit öffentlich bekannt gemacht, und können die Hrn. Liebhabers sich deöfalß allher in dem Sterbhauß oder in Castell bey dcmApotheckerHrn. Quans, melden, und die nähere Umstände, erkundigen. Homberg in Hessen den is. Octobr. 17 s 9* 9) Es wollen der Cassernen Commissarius, Hr. Albus und dessen Ehefrau, ihre zwey Behausungen, eines an dem Weifen Roß, und das andere in der Alten - Neustadt, in der Bäder-Gasse, gelegen, verkauffen, wer zu ein oder dem andern Lust hat, beliebe sich bey denen Eigenthümern, zu melden. in. Sachen, so in Easscll zu vermiethen feynd. 1) Es hat der Regierungs-äävocar. Herr Fischer, sowohl in seiner, in der Möllerstraffen, als auch in der Castenalsgaffe, belegener Behausung, eine gantze Etage, mit und ohne Meubles, sogleich oder aus Christag, zu vermiethen, worbey Stallung und Keller kan gegeben werden; wer hierzu Lust hat, wolle sich in der Möllerstrasse, bey ihm, melden. 2) Bey Hrn. Mensing, auf der Oberneustadt, an Jhro Durch!. Printz Georgen Behau ­ sung, ist eine Stube und Küche, zu vermiethen und kan sogleich bezogen werden. z) Es hat die Wittib Henckelin, in ihrem Eckhause, in der Möller-Strasse, die 2te E- tage, bestehet in Stube, Küche, 2 Kammern nebst Keller, sogleich oder auf Ostern zu vermiethen. 4) Auf der Oberneustadt, vor der Esplanade, in der Frau Rahmeyerin, Behausung, sind die zwey untersten Etagen, zu vermiethen und auf Ostern zu beziehen, bestehet, die erste, in 3 Stuben, i Küche, nebst Waschhauß und zwey Kellern, auch Platz vor Holtz zu legen. Die zweyte Etage bestehet in 8 Zimmern, alle Tapeziert. 5) Es ist in der untersten Fuldagasse, in der Wittib Frau Keßlerin Behausung, eine Stube, nebst Kammer und Platz vor Holtz zu legen, zu vermiethen, und kan aus Christag be ­ zogen werden. 6) Es wist die Wittib Günstin, in ihrem Hause, auf dem Ledermarckt, die oberste Etage vermiethen, und kan sogleich oder auf Christag, bezogen werden.