( 2Zs ) 7) An der unterste« Entengasse Ecke, m des Cammerdiener Flanßen Hauß, sind zwey 1 Logimenter, und zwar ersteres, welches bestehet in einer tapezirten Stube, zwey Kam ­ mern, Küche und Vorgemach, Keller, und Holtz-Kammer, vor 22 Rthlr. zu verzinsen. Das 2te, bestehet in Stube, Kammer und Küche, nebst kleinen Cabinet, Boden und ! verschlossenen Platz vor Holtz zu legen, solches ist vor 12 Rthlr. Desgleichen ist in sel- ! bigem Hause, eine Stube, Kammer, Alcofen und Küche, vor io Rthlr. zu verzinsen. 8) Auf dem Graben vorm Schlosse, ist eine Etage mit oder ohne Mcubles, nebst Stallung und Boden, auch allenfals ein gantz Hinterhauß, auf Michaeli zu vermiethen. * 9) Auf dem Marckt, an der Eßiggasse Ecke, seynd in einem gelegenen Hause, die 2 unter ­ sten Etagen, zu vermiethen und auf Michaeli zu beziehen. 10) In einem bey der grossen Kirche befindlichen Wohnhause, sind die zwey obersten Eta ­ gen, worinnen 4 Stuben, wovon 2 tapeziert und 4 Kammern, mit oder ohne Meubles; Jngleichen Küche, Keller und Stallung, sogleich oder auf Michaeli, zu vermiethen. Der Verleger gibt Nachricht. 11) Es ist in der Diliingischen Eck-Behausung auf dem Marckte, in dem 2ten Stockwerck eine Etage, bestehend aus einer tapezirten Stube und Kammer, mit einem Alcoffen nebst einer grossen Kammer und Platz vor Holtz, desgleichen einem verschlossenen Gang, nebst Küche und 2 Kammern, auch einem großen räumlichen Keller und getäffelten Boden, auf instehenden Michaeli zu vermiethen, und kan man die nähere Conditiones bey den Dillingischen Erben vernehmen. 72) Es will der Kauf-und Handelsmann, Johann Henrich Oehlhans, in der Mittelgasse in seinem Hause, die unterste Etage, welche allenfalß sogleich kan bezogen werden; beste ­ hend in z Stuben und einem Kaufmanns-Laden, Küche, Speise-Kammer, Keller, Stallung und Boden; Wie auch in der 2ten Etage, zwey Stuben, Küche und Kam ­ mer, vermiethen. Auch wann jemand ein Capital von 1000 Rthlr. gegen gerichtliche Obligation auf das Hauß zu 5 pro Cemo Interesse auszulehnen gesonnen, kan sich bey ihme angeben. 7 z) Aus der Qberneustadt in der breiten Strasse in Hrn. Collignon Behausung, ist eine Stube, Kammer und Küche, zu vermiethen und auf Michaeli zu beziehen. 14) In der untersten Marcktgasse bey Hrn. Koch, ist eine Etage vorn heraus, zu vermie- then und kan auf Michaeli bezogen werden. is) In der Oberstengasse, in des Schreiner-Meister Weiß Behausung, ist eine Treppe hoch, eine Stube, Kammer und Küche, vor eine stille Haußhaltung zu vermiethen und kan auf Michaeli bezogen werden. Gg 2 16 ) ES