( 4°4 ) » 4 ) Nachdem denen Vermasischen Erben auf ihres in der Brinckstrasss alhicr gelegene Erb- schaftliche Wohnhaus, welches an den Meinstbietenden verkauft werden soll, 25. Rthlr. mehr und also 1025. Rthlr. gebotten, und zu dessen würcklichen Verkauf Terminus licita ­ tionis von der hierzu ernannten Commission auf den 6tm Januarii nächstkünstigenJahrs an ­ gesetzet worden; So wird solches denenjenigen, so etwa ein mehreres zu bieten gesonnen sind, hiermit zu dem Ende bekant gemacht, um sich mit ihren Geborten bey demLommitiärioäLa- binus Kraft weniger nicht zu melden, als auch in vorerwehntem lermino Nachmittags um 2 Uhr in ermeldtem Hausse zu erscheinen und auf das höchste Gebott gegen baare Bezah ­ lung dessen adjudicaron Don Commissions - wegen zu erwarten. Cassel den l2ten Dcc. 17)4. 7) Es will Conrad Rüpel zu Kirchditmold seine daselbst gelegene Behauffung, welche sich zu einer Wirthschaft schicket, nebst daran gelegenen Garten, und 2. Acker-Land an den Meinstbietenden verkauffen; Wer darzu Lust hat, kan sich bey oberwehntem Conrad Rüpel melden. 8 ) Auf den Drümberischen Garten, vor dem Annaberger-Thor, am Wolssanger Wege gelegen, seynd 250.Rthlr. geborten, wer den Unmündigen zum besten ein mehreres ge ­ ben will/ kan sich beym Vormund Hrn. Schönickell angeben. -) Es will der Herr Rentschreiber^Wachs, sein dahier in der Unter-Neustadt, zwischen dem goldenen Schwan und dem Schulischen Haus, gelegenes Wohnhaus, sambt dem sich dahinter befindlichen Garten, Hinter-Hauß und zubehöriger Hoffreidte an den Meinstbietenden verkauffen, und sind bereits 2420. Rthlr. darauf gebott.n, wer nun ein mehreres zu geben gesonnen, wolle sich bey dem Verleger melden und scm Gebott thun. io) Es wollen der Peter Cottiwitz, und dessen Ehefrau zuOxhaussen, ihrWohnhauß, nebst Garten und Grabeland, an den Meinstbietenden verkauften. n) Es wollen der Gastwirth, Hr. Peter Grau und der Bader Johann Henrich Hilcke, als Vormundt, das Gasthaus zum rothen Mandel, in der Kastenals-Gasse, zwischen dem Hrn. Regierungsraht Koppen und dem Hüter N. N. desgleichen auch an Ländereyen vor Cassel, als: 1) Zwey Acker auf dem Montschein, zwischen Johannes Carl und Chri ­ stoph Siebert von Nieder-Velmar. 2) Ein und ein Viertel Acker, zwischen Mstr. Mel ­ chior Kniest und Martin Siebert. 3) Ein Acker bey der hohen Winde, welcher zehend- srey, doch eine und eine halbe Metze Korn, und so viel Hafer in die Fürsil.Renterey Zinsset. 4) Einen halben Acker, an Herr Ditmar Heinemanns jetzigen Erben, vor dem Möller- Thor gelegen, an den Meinstbietenden verkauffen, und sind albereits auf das Hauß über voriges Gebott derer 3100. Rthlr. is. Rthlr. mehr und also 3ns. Rthlr. auf das sämtl. Land aber derer 180. Rthlr. auch s.Rthlr. mehr und also i8s. Rthlr. geborten. Wer zu einem oder anderem ein mehreres zu biethen Lust hat, derselbe kan sich bey obgemeldeten Verkäufern angeben und sein weiteres Gebott thun. .,2) Es wollen des Leib-Chirurgi Hrn.Gissots nachgelassene Erben, ihren vorm Ahnaberger- Thor gelegenen Garten, welcher mit einem Garten,Hauß und Brunnen versehen, a« den Meinstbietenden verkauffen, und sind bereits auf den Garten über voriges Gebott derer 670,