226 Welleringhausen Welleringhausen Gas. 108* Dorf an einer Nebenstraße, die zwischen Neerdar und Usseln von der Straße Norbach—Brilon südlich abzweigt, ksaufen- dorf in malerischer Lage in hochliegendem Nessel. tyuellen. Staatsarchiv Marburg: Urkunden ab 1466. Landregister 1537 u. 1541. Salbuch 1681. LangenbecksNachlaß. Literatur, w. (Elasten 273. L. Turtze 645. v. Nlettenberg Mskr. 1738, T. I Uap. II 812. varnhagen Mskr. Wests. UV. Karten und Pläne. Triftenkarte der Gemeinde w. 1871 im Staatsarchiv Marburg. (öesthiä)1e. waliereshusen (um 1010), welberinchusen (um 1194), walberinchusen (um 1300, 1460), weltzerdinchusen (1338), welderckusen (1500), welderckhausen (1537), welderckusen (1541). — Um 1010 hat Kloster Lorvey hier Besitz. 1194 hat Kloster Flechtdorf Güter in w. Um 1300 haben die von Vorfeld ein Gut als gräfl. Rrnsbergisches Lehen. Um 1350 hat Heinemann von Itter den Zehnten als waldeckisches Lehen. Rdlige von w. haben hier Burgsitz, Gerichtsbar. lreit und Vogtei. 1500 haben die von viermünden Einkünfte daselbst. 1537 ist w. Dorf der Waldecker Grafen. Den Zehnten haben die von Uhene. Die Güter gehören den von viermün. den und von Vorfeld. W. gehörte zum Rmt des Eisenberges, zum Gogericht Flechtdorf und Freistuhl Usseln. — 1738 16 Wohnhäuser. Kirche (Ed., Filial von (Eppe. Sie steht auf der höchsten Stelle des Dorfes an seinem Nordrande, von der ehemaligen Nirchhofsmauer nur Reste mit barocken Torpfosten westlich des Turmes erhalten. N i r ch e n b u ch. Eintragungen ab 1673—1714 im Nb. Neerdar in der Pfarrei Rhena; ab 1715 im Nb. Eppe daselbst. (öe^chichle. Die Kirche wird 1351 genannt. Sie war Filial von Neerdar und gehörte zum Nrchidiakonat Horhusen (Niedermarsberg) und Bistum Paderborn. 1778 erhält die Kirche eine Orgel und es wird eine Orgelbühne gebaut. — Nomanisch, 12 . Ih- Ehorfenster spätgotisch, Ende 15. Zh. Schiffsfenster barock, 17. Ih- Ausstattung 1675. Bestand Grundriß (5lbb. 79). Einheitliche romanische Anlage aus quadratischem Westturm, ein. jochig eingewölbtem, etwas längsrechteckigem Schiff und quadratischem Gstchor. Taf. 104 flufrijj: Außeres. Sandsteinbau, lagerhafter Bruchstein mit Ouadern untermischt, mangel. haft verputzt- Ouaderkanten. Turm. Gedrungenes, schlichtes Massiv über Plattensockel. Die Luken z. T. vermauert. An der Westwand Eisenanker, zu der Jahreszahl 1663 ausgeschmiedet. Der Westgiebel ganz verschie. fert, vom Gstgiebel nur die Spitze. — Satteldach in deutscher Schieferdeckung. Schiff. In der Südwand Rundbogenportal in rundbogiger Blende- alte Brettertüre, an der Innenseite in Kapitale „M IOSIAS W BRUETZEL 1702" (Fortsetzung der Inschrift vom schmiedeeisernen Türangelband verdeckt). Barocke Fenster,- das nördliche rundbogig, das süd ­ liche gerade geschlossen. — Der Ostgiebel bis auf den oberen Teil massiv,- darin dreieckige Öffnung in Brettrahmen. Satteldach in deutscher Schieferdeckung. Thor. In Süd. und Gstwand je ein spätgotisches, in Rundkehle und Plättchen profiliertes Fenster mit halbem Vierpaß-Abschluß. Im Giebeldreieck kreuzförmige Luke.