202 Rhenegge ttaf. 99 ' Rufrijj: Äusseres, verputzter Bruchsandsteinbau. In der Südwand rundbogige Türe - spät ­ barocke zweiflügelige Zweifüllungstüre, mit Zahnleiste im veckprofil der aufgeschobenen Brü ­ stungsfüllung. Darüber Fenster mit hölzernem Flachbogensturz, daneben zwei schmale recht ­ eckige Fenster. In der Nordwand zwei in Lmporenhähe liegende Fenster mit geradem höl ­ zernem Sturz in höhe der Mauerkrone, in der Gstwand zwei kleine rechteckige Fenster in ver ­ schiedener höhe. vor der Südwand drei im Oberteil mit Schiefer verkleidete Schrägpfeiler. — Satteldach über Schrägbrett, deutsche Schieferdeckung. Die Giebelflächen verschiefert. Uber dem westlichen Firstende achtseitiger Dachreiter mit Haube, verschiefert. □ J" —TT— ' - i □ r D ! i □ □ — J Abb. 68. Rhenegge, Grundriß der Kirche. 1:200 Hof. 99 ’ Inneres. Saal mit flacher holzdecke auf zwei Unterzügen. Diese werden von hölzernen ge ­ fasten Vierkantstützen auf Steinsockeln getragen; geschweifte Ropfbänder. Die Fenster in steiler Schräglaibung. Der Fußboden mit kleinen, hochkant gestellten Bruchsteinen gepflastert; die Gänge und der um eine Stufe erhöhte Altarplatz mit Fliesenbelag. Wände und Decke ge ­ putzt und getüncht; Stützen und Unterzüge gestrichen. — Doppelt stehendes Rehlbalkendach. Dachreiterhelm über Sterngebälk. Russtattung. Altar in Blockform. Gemauert und verputzt, h. 1,20 m. Ränzel aus holz, bemalt, h. 2,33 m. Rorb aus 5 Seiten eines unregelmäßigen Polygons. Brüstung mit Blendfüllungen, vorn eingeschnitzt „1829". Schalldcckel aus 5 Seiten eines un ­ regelmäßigen Polygons. Dreiflügeliger Ranzelfuß. Fünfstufige Holztreppe. 1829. Empore (Nordseite) in neuem Anstrich; auf Holzpfeilern, Ouergcbälkkonstruktion, Brüstung mit Nechteckblendfüllungen. 1825 (lt. Inschrift). Ehrenmal 1914/18, schwarz auf weiß bemalte holztafcl. Glocken im Dachreiter. Unzugänglich. Taf. iir' Reich aus Silber, h. 19,5 cm. Auf Nundfuß Balusterschaft. Ausgeschwungene Ruppa, unten Zungenrosette. Am Fußreif zwei Stempel: Meistermarke „Wp" und Gehaltsstempel „13". I.h.19. Ih. Brotteller aus Silber. 0 11,2 cm. Unter dem Boden undeutlicher Gehaltsstempel. 18./19. Zh. 5chützenkette hauptschild aus Silber getrieben, h. 15,5, Br. 11,7 cm. Mit Inschrift „DER SCHÜTZEN ZU RENEGGE RENOVATUM ANNO 1713 JOHAN MATTHIAS POLMAN, HENRICH