158 Lengefeld Südwand je eine schlichte Nische. Fußboden- und Raumbehandlung wie im Schiff. — Doppelt stehender Kehlbalkendachstuhl. Ausstattung. Rltar in Blockform, k). 1,28 m. Unterbau gemauert und verputzt. Deck ­ platte aus Stein. Rltargemälde: Segnender Christus ((Dl auf Leinwand) von C. pfankuch. 1842. Kanzel aus holz, braun gestrichen, ch. 2,22 m. Korb aus vier Seiten eines unregelmäßigen Polygons, als Stütze Steinpfeiler, fünfstufige cholztreppe mit verbreitertem Geländer. 19. Ih. G e st ü h l und Empore braun gestrichen. 19. Ih. Drei Inschriftgrabplatten im Fußboden des Chores, aus Sandstein u) für Ernst Heinrich Rauchbar, verst. 1683, Br. 0,80, Lg. 1,50 m; b) für die Witwe des Iohan Jakob Rauchbar, Martha, geb. Viether, verst. 1691, Br. 0,80, Lg. ? (z. T. zerstört),- c) vom Gestühl verdeckt. Zwei Inschriftgrabplatten im Fußboden des Chores, aus Gußeisen. 17./18. Ih. vom Gestühl verdeckt. Kelch aus Silber, l). 22 cm. Rusgerundeter vielteilig profilierter Fuß, knopfartiger Rodus zwischen zwei voppelkehlen, becherförmige Kuppa. 18. Ih. Brotteller aus Silber, 0 13,6 cm, zum Kelch gehörig. Tellerform mit kleinem Rand. Burggut. Im Norden des Dorfes. Besitzer Freiherr von Uleinschmidt-Lengefeld, Pächter Dswald. (8esä)lä)1e. chauptbau um 1630 von Kanzler Zacharias Victor erbaut. Gstflügel 1934 unter ­ kellert, dabei in der Flucht der Fassade des ljauptbaues Fundamentmauern mit Brandresten gefunden. Der ganze Südflügel verputzter Fachwerkanbau aus dem Rnfang des 19. Ih., aus gleicher Zeit chauptgesims und Giebel, Haustür. 18. Ih. Bestand Wohnhaus. Rn der Westseite des Hofes. Dreiachsiger Sandsteinbau, mit Rusnahme der Rordseite verputzt. Fenster in rechteckiger Werksteinumrahmung mit vortretender schlichter Sohl ­ bank. In Mitte der Ostwand Türe in barocker Umrahmung, flachbogig, in Plattenprosil mit eingelegten Stäben; zweiflügelige Zweifüllungstüre mit Bronzedrücker,- Freitreppe. Über der Mittelachse kleiner Flachgiebel. Barockes Holzgesims aus Platte, Karnies und Wulst. Man- sarddach mit oberem Walm; Biberschwanzdoppeldeckung. Der Südseite ist ein zweigeschossiger Fachwerkflügel von drei Rchsen Breite vorgelegt; mit Rusnahme der verfchieferten Süd ­ wand verputzt; Kellergeschoß überarbeitet. Uber der mittleren Rchse ein Flachgiebelchen. Trauf- gesims mit Zahnfries. Walmdach in Biberschwanzdoppeldeckung — im Dreieck des Hofgiebels Statue einer Rthena. E. 17. Ih. Im rückwärtigen Hof ein leicht ovaler 5 t e i n t i s ch auf barockem Fuß. Bauernhäuser. I) a u s Nr. 2. Wohnhaus mit Stall. Zweigeschossig, Fachwerk. Obergeschoß und zwei Giebel, geschosse vorgekragt. Ouergebälkprofil Rundstab mit Platte. 11X8 Gefache (später verlängert). Erdgeschoß z. T. massiv erneuert. Satteldach mit Falzziegeln in Schiefereinfassung. Rm Ouer- gebälk Inschrift mit Bibelspruch. Jahreszahl am Türpfosten. 1750. {jaus Ilt. 16. Wohnhaus. Zweigeschossig, Fachwerk. Zwei Giebelgeschosse vorgekragt. Ouer ­ gebälkprofil großer Viertelstab. 8 Gefache. Satteldach mit S-Pfannen. Rm Ouergebälk und an den Pfosten im Giebel Rankenschnitzerei. Rm oberen Ouergebälk Inschrift in Kapitale: „WIR BAUEN ALE FESTE UND SEIND DOCH FROMDE GÄSTE. DA WIR SOL. TEN EWICH SEIN DA BAUEN WIR GAHR WENIG REIN." Rm unteren Gebälk: „WO DER HERR NICHT DAS HAUS BAUET SO ARBEITEN UMSOST DIE DAR.