Hemmighausen 85 Hemmighausen Dorf westlick der von der Straße Rorbach—vrilon abzweigenden Nebenstraße Eimelrod—Bdorf. Haufendorf in Tallage an der Diemel. 103 Einwohner. «Duellen. Staatsarchiv Marburg: Urkunden ab 1464. — Staatsarchiv Darmstadt: Statist. Notizen, Generalia 58. — Knschlußvertrag zwischen waldeck und Preußen, § 5 Bbs. 3 in waldeck. Reg. Blatt 1928 S. 89. Literatur, w. Tlassen 271. hochhuth 638. Reimer <VL 224. Darnhagen Mskr. Wests. UV IV. Geschichte. Hemminchusen (1260), Hermeckhusen (1459), Hemmichusen (1488), Epmichusen (1500), Hämminghausen (1663). — H. gehört zum Uirchspiel Eimelrod. Im 14. Ih. im Besitz -er Herren von Itter. 1357 von diesen an die von Padberg verkauft, die es 1414 an die Grafen von waldeck abtreten. 1488 hat Kloster Bäddecken hier einen Hof. H. gehörte zum Gogericht Flechtdorf und Frei, stuhl Usseln. 1590 von den Waldecker Grafen an Landgraf Ludwig von Hessen abgetreten und der Herrschaft Itter zugeteilt. Seitdem zum Amt Vöhl gehörig. 1676 kam es an Hessen- Varmstadt, 1866 an Preußen und wurde dem Ureis Frankenberg zugeteilt. Seit dem Anschluß Waldecks an Preußen 1929 gehört es zum Eisenberger Ureis. — 1585 12, 1629 15, 1742 17 Haushaltungen. Kapelle To., Lilial von Eimelrod. Sie liegt am östlichen Grtsausgange an der Südseite der Straße. R i r ch e n b ü ch e r ab 1808 in der Pfarrei Eimelrod. Geschichte. Die Uapelle war stets Filial von Eimelrod. Erbaut wahrscheinlich im 17. Ih- Vach und Dachreiter neu. Bestand Grundriß (Abb. 28). Uleine barocke Saalkirche über Rechteck. Bbb. 28. Hemmighausen, Grundriß der Uapelle. 1:200 aufriß: Außeres, verputzter Bruchsteinbau, an Nord- und Südseite über Sandsteinsockel. Rechteckige Türe, das Sandsteingewände außen verputzt. Rundbogige Fenster. Die Giebelflächen