helmscheid 83 aus unregelmäßigem OuaderwerK, über schmalem platlensockel. Die östliche Dachgiebelwand in Backstein, unverputzt. Rundbogige Langfenster in steiler Schräglaibung, nur teilweise in Ouader gefaßt- offenbar barocke Erweiterung der alten romanischen Fenster. Vas westliche der Bord- seite höher gezogen, mit flachbogiger Laibungsnische. Sn Südwand Türe in flachbogiger Oua- derfassung, erneuert. Seitlich über ihr rechteckiges Fensterchen mit abgeplattetem Holzgewände, im Sturz bez. ANNO 1736. Sn Mitte der Bpsis rechteckiges Fensterchen mit geradem Gewände.— Schlichtes Holzgesims, Satteldach in deutscher Schieferdeckung. Uber Biestgiebel vierseitiges Dachtürmchen mit hohem, achtseiligem Helm, verschiefert. Inneres. Ungegliederter, für seine Kleinheit ungewöhnlich hoher Raum mit flacher Decke. Die Fenster in rund- bzw. flachbogig geschlossener Schräglaibung. Fußbodenbelag in den Gängen aus kleinen quadratischen Steinplatten, unter dem Gestühl Pflaster aus hochkant ge ­ stellten Bruchsteinchen. Wände und Decke geputzt, gestrichen und schabloniert. pfettendach- stuhl,- Turmhelm über Kreuzgebälk. Ausstattung. Bltar in Blockform. Unterbau und Deckplatte aus Backstein gemauert und gestrichen, h. 1,18 m. Modern. Kanzel aus holz, neu gestrichen, h. 1,83 m. Korb aus drei Seiten eines unregelmäßigen Polygons. Unten schmales, oben breites Bbschlußgesims. Ruf jeder Brüstungsseite eine rundbogig geschlossene und eine querrechteckige Blendfüllung. Kanzelfuß aus Brettern, vom selben Grund ­ riß wie der Korb. l7./l8. Ih. G e st ü h l, gestrichen, mit verschiedenartig abgeschrägten Seitenwangen und Gesangbuchbrett. 17. Ih. (1682). Empore, neu bemalt. Ruf Holzpfeilern. Brüstung teils verbreitert, teils durchbrochenes Ge ­ länder. 17./18.IH. Ehrenmal 1914/18. Schwarze Marmortafel mit Goldschrift. Glocke aus Bronze. Rm hals einzeilige Inschrift zwischen Schnüren mit der Jahreszahl „1702". Für genauere Untersuchung unzugänglich. Friedhof am westlichen vorfausgang an der Straße nach Berndorf. Einige einfache Grabstelen aus der ersten Hälfte des 19. Jh., darunter zwei mit Vasenbekrönung. Bauernhäuser haus Br. 1. Wohnhaus an Gehöft. Zweigeschossig, Fachwerk auf hohem Steinsockel. Ober, geschoß vorgekragt. Ouergebälkprofil Karnies. 10 X ca. 15 Gefache. Eck- und Türpfosten ge- quadert. Haustür mit hoher Freitreppe an Traufenfront. Satteldach mit Zwerchhaus in S-Pfannen mit Schiefereinfassung. Bin Türpfosten Inschrift: „ANNO 1747". Haus Kr. 5. Wohnhaus. Zweigeschossig, Fachwerk. Obergeschoß und drei Giebelgeschosse vorgekragt. Ouergebälkprofil großer Viertelstab. 10X11 Gefache. Lck- und Türpfosten, sowie Füllbretter mit Ranken- und Rollwerkschnitzerei. Satteldach mit S-Pfannen, teilweise in Falz ­ ziegeln. ergänzt. Bin Tluergebälk Inschriften in Kapitale. 1. „8001 DEO GLORIA“. 2. „WIR BAUEN ALLE VESTE UND SEIND DOCH FREMDE GESTE, DA WIR SOLLTEN EWIG SEIN DA BAUEN WIR GAR WENICH REIN". 3. „WO DER HERR NICHT DAS HAUS BAUET, SO ARBEITEN UMSONST DIE DARAN BAUEN. WO DER HER NICHT DIE STAT BEHÜTET, SO WACHET DER WÄCHTER UMSONST. GOTT MIT UNS. PSALM 122, VERS 17". 4. „VERWIRF MICH NICHT IN MEINEM ALTER. VERLASS MICH NICHT WEN ICH SCHWACH WERDE. DAN MEINE FEINDE REDEN WIDER MICH UND DIE AUF MEINE SELE HALTEN BE- RAHTEN SICH MIT EIN ANDER. 71. PS. 9. 10. V". Haus B r. 6. Wohnhaus. Zweigeschossig. Fachwerk auf hohem Sockel aus lagerhaftem Taf. 26' Bruchstein. Obergeschoß und zwei Giebelgeschosse leicht vorgekragt. Ouergebälkprofil Wulst