Goddelsheim 75 Lschenbeck klm Wege von Hillershausen nach Goddelsheim. «Duellen. Staatsarchiv Marburg: Urkunden ab 1370. Landregister 1537. Literatur. L. Lurtze 647. v. Klettenberg Mskr. 1738, C. I Kap. II § 12. varrhagen Mskr. Ge^(E)lä)1e. 1370 Burg mit Graben und Burggut des Grafen Heinrich von Waldeck. 1537 hat ein pickert das Gut von den von Gogrebe in Goddelsheim zu Lehen. 1738 Meierei der von Gaugrebe in Goddelsheim. 1850 bestand die Meierei noch, später abgebrochen. Jetzt nur noch ein kleiner Friedhof vorhanden. Der Ring w a l l b u r g auf der klnhöhe westlich des klartales und nördlich des llesselbachtälchens im Privatforst Zaust nördlich des Fahrweges von Goddelsheim nach Medebach gelegen. Literatur, lv. Görich: „Auf den Spuren der Vergangenheit." „Ausgrabungen auf ,Mng' bei Goddelsheim." Wald. Landesztg. 3. DKt. 1436. Bestand Karolingische Wallanlage (Zliehburg), wahrscheinlich fränkische Stratzenfestung aus der Zeit der Sachsenkriege Karls des Großen. Die Wälle umschließen ein dreieckiges Höhenterrain von 160 m Breite und 200 m Länge. Die Südostseite ist durch das hier stark abfallende Gelände gesichert, der restliche Teil durch einen Graben. Die Anlage ist heute mit Laubgehölz bestanden. Zchaaken Gutshof und Ruine eines Klosters mit Kirche, an der Straße Goddelsheim—Immighausen gelegen. Die Klosterruine liegt auf einem umzäunten, heute als Viehweide benutzten wiesenplane im «Osten des Gutshofes. «Duellen. Staatsarchiv Marburg: Urkunden ab 1184. Akten des Stifts Schaaken. Langenbecks Nachlaß. — Kassel, Landesbibliothek: Msc. Hatz fol. 450 (von Buttlar). Nachlaß Landau. — weitere «Duellen siehe versch, Klosterbuch 106 f. Literatur, w. Classen 273. L. Lurtze 330, 364, 651. Zrhr v. valwigk, Lin Salbuch des ehem. Benediktinerklosters Schaaken aus dem 16. Ih-, Gesch. Bl. vd. 11 (1411) S. 154ff. w. versch, Klosterbuch 106f. K. vöhne, Die Stiftrpfarrer von Schaaken, Gesch. Bl., Bd. 23 (1426) §. 103 ff. Erhard, Rssest» Wests. $. w. w., Vas Stift Schaaken, Wald. Ge- meinn. Zeitschr. II 1838, S. 245 ff. G. Ganßauge, vie Klosterruine Schaaken, Hess. Heimat 1437 H. 2 S. 48 ff. Vers., Vas Gutshaus in Schaaken, Hess. Heimat 1437, H. 2 S. 41 ff. v. Klettenberg, waldeckischer Helden- und Negenten-Saal 1713, Vorbericht S. 27. Vers. Mskr. 1738, T. I Kap. II § 13. v. Schulze, Wald. Reform. Gesch. 1403 S. 31 ff., 48, 367ff„ 371. westf. UB IV. Geschichte. Senken (1198, 1223), Schaken (um 1500), Schocke (1713). — vor 1189 gründet flbt Widekind von dornet) bei Goddelsheim ein Nonnenkloster des Bene ­ diktinerordens. Um 1198 lauscht das Kloster mit Zustimmung von Torvei) mit den Gebrü ­ dern von Brunenchusen seine Güter in Goddelsheim gegen Güter in Sch. ein. Um diese Zeit Verlegung des Klosters von Goddelsheim nach Sch. Das Kloster wurde der Jungfrau Maria und dem hl. Vitus geweiht. 1223 nimmt Papst Honorius III. es mit allen seinen Gütern, ins ­ besondere den Kirchen zu Immighausen und Goddelsheim in seinen Schutz. Übt Hermann von Torvei) (1223—54) tritt den Hof des Klosters Torvet) in Goddelsheim an Kloster Schaaken ab. Propst Ludolf von Sch. verpachtet ihn. 1236 inkorporiert Bischof Bernhard IV. von Pader ­ born dem Kloster Sch. die Kirchen zu Immighausen und Goddelsheim mit allen Gütern, vor ­ behaltlich der Rechte der Diözesanen und des Rrchidiakons. 1244 tritt Kloster Torvet) auch das Rmt zu Immighausen an Kloster Sch. ab. 1240 verleiht Propst Ludolf von Sch. den Be ­ wohnern zu Fürstenberg das Recht, ihren Pfarrer selbst zu wählen. 1260 wird die Kapelle zu Rhadern, die mit ihrer Mutterkirche Goddelsheim dem Kloster Sch. gehörte, von dieser los ­ gelöst. 1239 erwirbt das Kloster Güter zu Niederense und Dorfitter, 1253 auch den halben Zehnten zu Fürstenberg. 1493 bevollmächtigt Rbt Hermann von Torvei) den Grafen Philipp von Waldeck, das Kloster Sch. zu reformieren und mit reformierten geistlichen Jungfrauen des Grdens St. Benedicti zu besetzen. 1500 berufen Graf Philipp von waldeck und Wolf von Gudenberg als Abtissin Rlheit Biskoping von St. Regidius zu Münster, damit diese die Re ­