Flechtdorf 59 Husjtattung. Altar, Kanzel, Gestühl und Orgel — modern. Taufe aus Sandstein. Ej. 1,06 m, 0 0,99 m. Beckennrand 0,13 m. Kelchförmig. Kreisrunder Fuß, Schaft aus Wulst und Hohlkehle. Becken in leicht nach oben geschweifter Form. Am oberen Bande Inschrift in gotischen Minuskeln: „Anno domini M°d°xm 0 factum est opus hoc magistri domini jodoci abbatis »sanctus johannes“. 1513. (Iodocus Fpbelingk war Abt des Klosters von 1506 bis 1526.) Empore neu gestrichen. Brüstung mit unterem und oberem Abschlußgesims, breiter Sockelzone und eingelegten hoch- rechteckfüllungen (mit Flammleisten). 17./18.IH. Glocke aus Bronze, h. 0,96 m, 0 1,17 m. Krone mit sechs Bügeln, die oben fischgrätenartig gemustert sind. Am hals leere einzeilige Inschriftenzone zwi ­ schen Schnüren. Am wolm und Schlag Schnüren. Um 1500. Kelch aus Silber, vergoldet, h. 24,3 cm. Rundfuß mit getriebener Rollwerkorna ­ mentik, runder Schaft mit länglichem Rodusstück, das von durchbrochenem Rollwerk und drei Lngelhalbfigürchen ummantelt ist. Konische Kuppa in Kuppa- Kbb. 20 Zlechtdorf, Kirche, 5-nsterpfeiIer der Südwand 1: 25 hülle, die mit einem gotisierenden Blüt- terfries abschließt. Auf dem Fuß An ­ fangsbuchstaben und Hausmarke der Stifterin auf einem aufgezweckten Schildchen: „8 v" und I* Um 1620. Paten c aus Silber, oben vergoldet. 0 14,9 cm. Tellerform, auf dem Rande graviert Ie- susmonogramm mit drei Nägeln und Kreuz. 17. Ih. Halbfigur Thristi mit Kreuznpmbus. Bruchstück eines Reliefs, wahrscheinlich vom ehe ­ maligen portaltpmpanon der Nordseite der Kirche. Stark verwittert und beschädigt. Kalkstein, h. 0,46 m. Romanisch, T. 12. Jh. Zwei Inschriftgrab st eine, im Fußboden des nördlichen Seitenschiffs, aus Sandstein a) mit zwei abgetretenen Wappen unt teils vernichteter Inschrift (Jahreszahl „1620"). h. 1,75 m, Br. 0,90 m- b) für Gtto von hach, verst. 1563, mit zwei Wappen und Inschrift (Kapitale) „anno Christiane salutis sexagosirno tertio supra quingentesimum et millesimum tertio die mensis decembris obiit Otto de Hach mester hic sepultus“ . . . usw. H. 1,80, Br. 0,88 m. Ehrenmal für 1914/18. Schwarze Marmortafel mit vertiefter Goldschrift, in Steinrahmen. Auf dem Kirchhofe ca. 30 Inschriftgrabstellen aus Sandstein, z. T. verwittert. 16. bis 18. Ih. KXoftergut Den Gutshof umschließen im Osten das Viehhaus, im Süden die Scheune mit der östlich an ­ grenzenden Einfahrt und im Westen ein jüngeres Stallgebäude. An der Nordseite ist er durch eine Mauer abgeschlossen. Darin vermauert eine spätmittelalterliche Tafel mit stark verwitterter Inschrift in gotischen Minuskeln, (vom Anfang lesbar: „anno 1132 structum moritur“ ...) viehhaus: Etwa in südlicher Verlängerung des Ouerschiffes der Kirche. Zweigeschossiger Kalksteinbau aus kleinen Ouadern. Zum Erdgeschoß Rundbogenpforte in rundbogiger Lai ­ bung. Unmittelbar neben der Kirchenmauer eine breite Rundbogenöffnung, vermauert. Die Tat ­ sache, daß der Rundbogen in das Mauerwerk der Kirche verläuft, läßt vermuten, daß das Viehhaus älter ist als die Südwand der Kirche. Das Gebäude im übrigen stark verändert. Taf. 20 4 Taf. 112' Taf. 17'