46 Deisfeld Deisfeld Dorf nördlich der Straße Rorbach—Brilon an der verbindungsstratze Rdorf-Eimelrod-Usseln. Haufendorf in Tallage am Einfluß des Limelroder Mühlbaches in die Diemel. 119 Einwohner. diueilen. Staatsarchiv Marburg: Urkunden ab 1459. Landregister 1537 und 1541. — waldeckischer Unschlußvertrag. § 5 Rbs. 3 in waldeck. Reg. Blatt 1928, S. 89. Literatur, w. Llassen 271. Ropp, Itter, 103. Reimer OB 85, varnhagen Mskr. Geschichte, veqsfelde (1388), vesfeld (1438), veeßfelde (1537) veizfeldt. — Deisfeld gehörte zum Rirchspiel Eimelrod. 1537 war es im Besitz der Waldecker Grafen und gehörte zum Gogericht Flechtdorf und Freistuhl Usseln. 1590 von den Grafen von Waldeck an Landgraf Ludwig von Evessen abgetreten und der Herrschaft Itter zugeteilt. Es gehörte seit ­ dem zum 5lmt Vöhl. — 1585 16, 1742 und 1785 14 Wohnhäuser. — Bis 1866 gehörte v. zu Hessen-Darmstadt, dann zum preußischen Ureis Frankenberg. Beim klnschluß Waldecks an Preußen 1929 kam es zum Ureis des Eisenberges. Uapelle Lv., StfistJ von Eimelrod. Sie liegt aus einer Rnhöhe südlich über dem Dorf. Geschichte. Die Uapelle war Filial von Eimelrod. Sie wurde 1749 erbaut. Wiederherstel ­ lung 1930. klus dieser Zeit auch der Giebelaufbau mit Glocke, sowie Wetterfahne. Bestand Grundriß: (Rbb. IO). Schlicht rechteckiger barocker Saal. Aufriß: Äußeres, putzbau, Ualkbruchstein mit Schie ­ fer untermischt. In den Langwänden je ein Rundbogen ­ fenster in Putzlaibung. Ein kleines Rechteckfenster in der Dstwand in Sandsteingewände. Desgl. die Eure in der Bordwand; im flachbogigen Sturz bez. 1749; benagelte Brettertüre. Dstgiebel in Fachwerk. Uber Westgiebel steinerne Glockenbrücke mit Flachgiebelabschluß, modern; Wetterfahne bez. 1930. Über Traufbrett Satteldach mit Gstwalm, in deutscher Schieferdeckung. Inneres. Schlichter Raum mit flacher Decke auf Mittel- unterzug. Fenster und Türe in Schräglaibung. Fußboden gedielt, wände und Decke geputzt und getüncht. Rehl- Rbb.io. Deisfeld. Grundriß der Rapelle. 1 - 200. balkendach mit hochliegender, nicht unterstützter Rehl- balkenlage und gesonderten Sparrenstützen. Ausstattung. Rltar in Blockform, mit mittelalterlicher Deckplatte aus Sandstein (L. 1,30, Br. 0,71 m, an den vier Ecken je ein weihekreuz, in der Mitte mit Zement zuge. gossenes Sepulcrum).