20 Ms. Mus. 53a-z 0' Ach Herr du Schepfer aller ding etc. Madrigale Spirituale. a 5. H. Sag: Die Papiermarke von B10 ist identisch mit MarburgStA 4a 38. 12. datiert 8. Jan. 1629, 4346 (Breitenau). datiert 9. Nov. 1629. Juli 1630. diejenige von Bl 2 mit MarburgStA 4a 38,12. datiert 7. Nov. 1628. 4a 38,14, datiert 28. Aug. 1628. 4a 46.8. datiert 21. April 1627. ZULAUF. 129. ISRAEL. 59. W. BREIG. Schützfunde. 77 (Marenzio-Vorlage) HEINRICH SCHÜTZI Ach Herr, du Schöpfer aller Ding SWV 450 T WACKERNAGEL 3 Nr. 39 Str. 9; K Kassel 2" 52k: A ScHüTzGA 14. 105-107. NGA 32, 13- 19; V LUCA MARENZIOI Deh poi ch'era ne fati. 5v. 1595 53t Johann Posthius: O Gott, du unser Vater bist Stimmen - 4 Bl - 32,5x20,5 - um 1610 Foliierung modern 1t-4t. Bl 4 restauriert, alle Bl einmal gefaltet - weiße Mensuralnotation. 4V O gott Du unßer Vatter bist Die Hs besitzt die nicht-hessische Papiermarke Wappen. bekrönt mit Stierhörnern. ENGELBRECHT. 174. ISRAEL. 6 (JOHANN Posrmus): O Gott, du unser Vater bist SATB; T FlSCHER-TÜMPEL 1 Nr. 281 (Verfasser dort JOHANN UTENHOVEN und nicht. wie ENGELBRECHT angibt. LoßwAssER); K nach Auskunft von FrscHER-TÜMPEL in Die Sontags Evangelia gesangsweise. componirt von Jo- hanne Posthio. .. Amberg M.DC.VIII (in RISM nur spätere Auflagen nachgewiesen). Melodie bei ZAHN. Bd 5 Nr. 8486. Die in MGG (Art. Posthius) geäußerte Vermutung. Posrmus habe die Goudimelschen Sätze übernom- men, ließ sich in diesem Fall nicht rektifizieren. 53u Was mein Gott will Stimmen - 6 B1 - 31,5x19,5 - 17. Jhl Foliierung l-u6, Bl 4 restauriert, alle Bl mit Faltspuren - teilweise sehr nachlässige Schrift, viele Korrekturen - or- thochronische Notation ohne Abteilungsstriche. SV Was mein Gott will Die Hs besitzt die nicht-hessische Papiermarke G im Wappen. ENGELBRECHT, 148. ISRAEL, 6 Im Inventarium von 1638 (ZULAUF, 129) findet sich ein Werk gleichen Titels und, was merkwürdig ist, gleicher Stimmenzahl mit der Zuschreibung H. S. Diese Zuschreibung, der auch Max SEIFFERT (SIMG 1 [1899l 1900] 215) folgte, bewog ENGELBRECHT zu der Annahme, das Werk sei identisch mit dem gleichnamigen aus der Geistlichen Chormusik (ScHüTzGA 8, 152- 155). Ein Vergleich zeigt jedoch, daß dies nicht zutrifft. RIFKIN (Art. SCHÜTZ im NGrove) ist allerdings dahingehend zu widersprechen, daß eine genaue Analyse von 53u einige auffällige Paral- lelen zur Geistlichen Chormusik erkennen läßt, mithin die Autorschaft von Schütz nicht gänzlich ausschließt. Der Schwierigkeit der Zuweisung im Inventarium von 1638 entgeht RlFKlN durch die Hypothese, daß besagtes Manuskript verschollen sei, was weder zu beweisen, noch zu widerlegen ist.