4iS $85 3 k m tten zu viel Zug haben , daß sie zu tief, oder am hintern Ende zu abschüssig sind; man muß daher weniger aufschütten, als die Tiefe der Rinnen, und die Geschwindigkeit veS Steins ver ­ tragen kann. Von der rechten Zubereitung und dem Schärfen tnr Stei ­ ne wenn sie stumpfsind. Man iveiß, Daß, wenn die Steine stumpf sind, sie vonein ­ ander genommen und geschärft werden müssen. Dies zu thun, muß der Müller mit scharfen Harken Piken versehen seyn, weil damit die andere Ecke der Rinnen so scharf wie mkMch gemacht wird , welches nicht mit weichen stumpfen Piken ge ­ schehen kann, da hingegen bei der Zubereitung des Grundes dir Rinnen, um ihnen die gehö ­ rige Tiefe zu geben, stumpfe Piken gebraucht werden können. Um die Beschädigung der Finger zu verhüttn, nehme man einStückLeder, ungefähr 5 — 6 Zoll im Quadrat, mache ein Loch (Der Best durch die Mitte, stecke es zwi ­ schen den Stahl und die Hand- und befestige eine SLnur an der umern Seite, wodurch man einen Finger steckt, um den nie ­ drigen Theil vom Steine abzu ­ halten. Der oben genannt« ge ­ rade Stab muß j tzt auch sorg ­ fältig über die Fläche geführt werden, und sind einige Theile härter oder höher, als die übri ­ gen, so wird etwas vom Rörhel Daran sitzen bleiben, welches mit vielen Hieben geschwind abge« hauen werden muß, um eme gleichförmige gute Fläche zu erhalten« Die^e Hiebe bilden auch Ecken, weiche dazu beitra ­ gen, die Kleie zu reinigen; und fe härter und dichtn ver Stein ist, desto mehr Hiebe muß man ihm geben. ES ist schon gesagt, daß man eine sehrfcharfe Pike haben muß; setzt will ich auch erinnern, daß die Hiebe parallel mir den Rin ­ nen fallen müssen. Je feuchter das Korn ist, desto mehr muß der Stein gehauen werden, und je trockener und harter, desto ebener muß die Fläche seyn. uß künftig.)