ÄZ V M Wohlfeiler und sehr dauerhafter Amvurf an die äußern Wände eines Gebäudes. Ä!an nimmt acht Theile gesieb ­ ten Flußsand, jwei Tbeile Kalk, dieses wird wohl durch einander gearbeitet und dünne aufgetra ­ gen. CS läßt sich nicht so leicht, wie der gewöhnliche Anwurf verstreichen. Man bedienet sich daher folgender Handgriffe: Von der obbeschriebeaen Masse legt man etwa- auf ein kleine- Brett, etwa einen Fuß mS Ge ­ vierte, welcheSjur Bequemlich ­ keit des Arbeiters in der Mitte mit einem Stiel versehen ist, dergleichen die Maurer sich zu bedienen pflegen, unv hätt dieses immer unter die Kelle, damit dasjenige, was während dem Streichen herunter fällt, dar ­ auf liegen bleibt. Wenn auf diese Art das ganze Fach be ­ deckt ist; so läßt man es wieder trocken werden, alsdann wird eS noch einmal so fest wie mög- überstrichen, besonder-die Fu ­ gen neben dem Holze. Nach Verfließung z, oder einiger Stunden, je nachdem die Witte ­ rung beschaffen ist, erhält die Wand minder kleine Riffe. Man streicht sie alsdann noch einmal recht fest über. Dann aber ist der Anwurf von solcher Dauer daß selbst an der Wetterseite, nie etwas davon abfällt oder auSbrtcht. Sollte der Anwurf vor dem letzten Verstreichen et ­ was zu trocken geworden sevn^ wie dieses einem noch ungeübten Arbeiter wohl wiederfährt, so verdünnet man nur etwas von der Mass« mit Wasser, so daß eS sich mit einem Mauer-Quast austragen laßt, und überstreicht hiemtt v»e zerrissene Wand. ES letz n sich alSvann alle Ritze« voll, unv es ist eben so dauer« Hafk. Nach einigen Tagen, wenn der Anwurf recht trocken ist, aber mcht eher, kann man die so ausgefüllten Wände, oh ­ ne Nachtheilder Dauer weißen. Ein fleißiger Arbeiter macht in einem Tage 8 Wände, jede 3 5 Fuß lang. Etwa-