kB G W r-z um zo pLt. theuerer verkauft würde als die andere. ■ Solche Butter, zu deren Zu ­ bereitung man jene Salzmi ­ schung angewendet bat, ist von einer sehrguten, festenundmar- kigen Konsistenz Sie hat eine schöne Farbe und nimmt Nie ei ­ ne brökuche Härte, und einen salzigen Geschmackan, dahinge ­ gen manche audcre Butter tpröv und brüchig wird, wie Jnselt aussieht, -und überdas noch im ­ mer einen hervorstechendenSalz- geschmack b ybehält. Ich habe Butler gegessen, welche nach der gegebenen Vorschriit beret tetwar: sie war orey Jahre alt, und hatte noch nichts von ihrer ersten Güte verlohren. Indessen muß man auch be ­ merken, daß solche Butter z Wochen b«S einen Monat stehen und ruhen muß, ehe man von ihr Gebrauch machen kann, weil sonst, wenn man oen Topf frü ­ her dsnete, das Salz sich nicht gehörig eingemischt haben wür ­ de; und zuweilen dürfte man auch die kalte Eigenschaft des Salpeters, we'che sich doch nach einiger Zeit gänzlich verliert, noch hervorstechen finden. Die gefährliche Gewohnheit, die Milch in blcprrnen Gefäßen anfzubewahren, und die gesal- zene Butter in irdene Töpfe ein ­ zulegen, fängt «sich in dieser Grafschaft, so wie in andern Provinzen, an sich bey einzelnen schönen Damen einzuschleichen, weil sie sich einbilden, daß das große Reinlichkeit sey; obg/eich im Grunde der Reinlichkeit Nichts mehr entgegen gesetzt ist, als eben dieses Verfahren. Unter den Härchen einer auf ­ merksamen und sorgsamenHaus« frau bleiben die hölzernen Gefäße immer blank und in ihrer Vor ­ züglichkeit; bey einer nachlässi ­ gen und unreinlichen aber wür ­ den sie nur das Geheimn-ß, wel ­ ches sie so gern verbergen will, die Schmuzerey nämlich, mehr an den Tag bringen, zu dessen Verheimlichung die irdenen Ge ­ fäße freylich mehr geeignet sind. , Nächst dem, daß die letztem Gefäße, die Vernachlässigung der öftern nöthigen Auswa ­ schung sehr begünstigen, schaden sie auch auf einer andern Seite der Gesundheit: denn sie thu- len der Butter, welche in ihnen enthalten ist, eine giftige Eigen ­ schaft mit, welche die traurigsten Wirkungen bey denen, die sie essen, hervorbringen kann.