W Q W zor t. Man sonn sich nicht besser von Len Verwüstungen überzeugen, welche viele sch? etliche Krankheit im Körper des Rindviehes ver ­ ursachet, als wenn man eins oder mehrere an der Löserdürre streckten Stücke aufbricht und die sämtlichen innerlichen Theile genau untersucht. . Hierbei fin- det man folgende Erscheinun ­ gen. §. 2. Die ganzen Hölen der Nase und des Rachens sind voll einer faulen aaShaft riechenden sctlei- michten Feuchtigkeit. Alle Haute im Kopf und selbst das Hirn find äusserst weich, matschig, und nicht selten findet man m den Holen des Hirns ausgetre ­ tenes Blut oder Blutwasser, als eine Folge des Schlagfiuffes, welcher endlich das Thier ge- tödtet hak. Die Lungen sind verschieden beschaffen, bey manchen sehen fie zwar narürtich weieröthlich auS» find aber eingeschrumpft, bet manchen sind fie foaufgevun- sen, daß sie kaum in dem Brust ­ kasten Platz Haben , bei andern find fie lvrh, entzündet, bei andern schwarz, bletfärbig und brandig. Am Herzen findet man nichts widernatürliches. h. 4 » Bei der Oeffnung des Hin ­ terleibes trift man die Milz gemein,alich ganz natürlich an, nur daß sie bei manchen beson ­ ders welch ist. Die Leber hin ­ gegen siehet zwar meistens na ­ türlich aus, »ft aber doch bei den meisten Stücken stark auf ­ gedunsen und ebenfalls sehr mürbe. Die Gallenblase ist bei man ­ chen wiedernatürlich groß, bei manchen nicht, bei einigen wohl gar kleiner als natürlich. All« zeit aber ist sie mit einer faulen verdo b nen, bald ganz schwar ­ zen, bald fchwarzgrünen, bald hochgelben, bald pomeranzen- farbenen Galle angefüllt. Da- Blue ist saut, aufgelöst schwarz, oder miöfärbig, in keiner Ader, auch nicht in den Herzkammern, geronnen. § 6 . Die auffallendsten und wr- fentlichsten Veränderungen fin ­ det man in den vier Mägen uns