ALS Ein geprüftes Mittel wider den Brand und andere schädlicheMunden der Bäume; so wte euch HaastN/ Ameisen und andere Schaden verursachende Thiere und Gewürmr von den Bämntn abzuhalten. Nebst einen BaumwachS als Präservativ wider den Brand. (a. r.Ltipj. Oecvnom. Hefttn.) C Erstens. S wird ^ jedem Oekönomen hinlänglich bekannt seyn, wie leicht die besten unv schönsten Obstbäume dem Brand unter ­ worfen sind, und dadurch ab ­ sterben müssen. Man hat zwar immer durch kühlende Materie« theils durch eine Vermischung von Leimen und Koch deß Horn» Viehes, theils durch Leimen allein dieser Krankheit zu wider ­ stehen gesucht; allein gewiß nicht mit der Würkung die man sich wünschte. Indem diese Materien mcht von selbst an dem Baum hängen bleiben« sondern mit dem nächstkommen, den starken Regen abgespühlet werden, und doch nicht immer füglich angebunden werden rön ­ nen; und auchMrzüglich des ­ wegen,. weil. die. Insekten und Gewürme,' die sich an der Wunde eines krönken Baumes merstenchells Linfinden und sich UÄ daselbst zu vermehren suchen, nicht von diesen Mitteln ster- den, vielmehr sich eine' solche Dicke zu Nutzen machen, um desto sicherer rhr Unwesen fort ­ treiben zu können; nebst dem wird eine solche Salbe nie ganz den Brand verhindern, weiter um sich zu greifen, noch viel wiNtger die schon vorhandene Wunde heilen können. - Man versuche es einmalr indem man einen Ast vom Baum abgeschnitten hat, und belege die durch das Abschneiden ent ­ standene Wunde mit Leimen allein, oder auch vermischt mit Hornviehmist; nach eini ­ ger Zeit untersuche man die Wunde und man wird fin ­ den, daß die Oberfläche des Holzes abgestorben, vielleicht ausgesvrvngen, und vielleicht von Gewürmen und Insekte» belagert ist ; man untersuche weiter, und man wird finden, daß