584 « t die wir noch -jenseit des Grabes, unsern zurückgebliebenen armen Brüdern erzeigen. Der unächte Akazienbaum ist im mittlern Amerika einheimisch. DieNorvamerikaner, .vom gra ­ sen Nutzen desselben überzeugt, roden, va ihr Land ursprüng ­ lich nur ein großer Wald war alle Wälder aus, um Wiesen daraus zu machen, pflanzen oder dreien Baum wegen seines schnellen Wuchses, sehr sorg ­ fältig an, wert *r allen ihren Bedürfnissen abhilft. Kein Holz wächst so schnell wie dieses, eS gedeihet in jedem Boden, es ist ein sedr hartes Ho-z, giebt viel Hitze, ist zu Schierhoiz» Schiff- und Häuhlbau, auch Tischlerarbeit, weil es die feine He Politur annimmt, tauglich, es verfault nicht leicht »m Wol- ftr und in der Erde, und da feine Wurzeln weit und breit um sich greifen, lo ist dieser Baum zu tiefe« Befestigungen sehr geschickt, und bat noch besonders das Gute an sich, daß wenn er in todten Sand ge- pflanzt wird, unter ihm das schönste Gras häufig wächst, auch ist dessen Laub grün und getrocknet ein gedeihliches Fut ­ ter für Schaafe und anderes Vieh, und die Bienen finden häufig Nahrung ausver Büte, folglich verlchaft derselbe viel ­ fachen Nutzen. Da die Wmter in Nordame ­ rika viel strenger als in Deutsch ­ land sind, so ist kein Zweifel, daß dieser Baum nicht anch bei uns gedrihen sollte; die Erfah ­ rung hat dieses bereits bestätigt. ES sind beinahe hundert Jahr, daß dieser Baum inDeusch la n0 gezogen wird» und ocür strenge Wmter ausgehalten hat. Da aber bis über die Mitte des jcz, zigen Jahrhunderts, das Holz in keinem hohen Preise war ; so hat man ihn blos wegen seines schönen LaubeS und ferner präch ­ tig-« Blüthe, zur Zierde in Gärten und zum Nutzen für d« Bienen gepflanzt. folgt)