40 ' m ü m Birken unter das Geschlecht der Letul-r. Die Frucht bey der Birke aber ist kein Kege!, fon; der» eine Walze. Die Erle blühet im Julius. Ihre Wurzel ist Vicht, lang , gewunden, auswendig schwarz, inwendig weiß, und von einem scharfen und bittern Geschmack. Obgleich der Baum vor über- Hjngehenven Ueberschwemmun- gin sich nicht fürchtet, so will er doch an solchen Orten, wo das Wasser den Sommer hin ­ durch sieden bleibt, nicht gut fort. Wenn man sie demnach dahin pflanzen will, muß man Graben ziehen, und sie in die von denselben aufgeworfene Erde bringen. Uebngens ist ein feuchter Boden für diesen Baum sehr zuträglich, welcher eben dadurch sonst unnützes Land in Werth setzt. Setzt man ihn in ein trockneö Erdreich, so erschöpft er dasselbe gar bald. Nach Mittwochs den 18. dieses soll auf hiesigen Herrschaft!. Frucht- boden eine Parthie allerley Früchte , vorzüglich aber Hafer meistbietend öffentlich verkauft Man säet die Erle gemeinig ­ lich imFebruar, und die daraus wachsenden Bäume gerathen sehr gut. Die Erlen, welche man drey bis vier Jahre m der Baum ­ schule erhalten hat, kommen besser, als die andern, fort. Unter der Rinde der Erlen erzeugen sich bisweilen rothe Würmer, welche sich nachher in das Holz fressen, und den Untergang des Baums beför ­ dern. Die Rinke ist bey jungen Erlen aschgrau und glatt, wird aber mit zunehmendem Alter bräunlich, und bekommt äußer ­ lich Risse. Um zu verhüten, daß das Vieh die Sprößlem und das Laub der Erlen nicht abfresse, muß man gute Graben um die gesäeten Erlen aufwerfen« — Die Fortsetzung folgt. — t r a g. werden, und können Käuflich« Haber beregten Tages Vormit ­ tags gegen y Uhr sich allhier rinfinden. Sachsenhausen am isten Februar 1795.