so m $ m genommen, die bey Ettinger in Natur de» Sehens, aus dem Gotha unter dem Titel erschie- Englischen übersetzt uns mit neu ist: George Adams's An« Zusätzen uns Anmerkunaen Ver ­ weisung zur Erhaltung des sehen, von Friedrich KcieS. 8.) G sichts und zur Kenntniß der Citronen lange Zeit gut aufzubehalten. K^ie Citronen kommen aus Spanien und Italien in großer Menge nach Deutschland in hölzernen Kisten, de^en eine 6— 8oq Stücke enthalt. Die mei ­ sten werden von St. Temo, Nizza und Monton,einer kleinen Stadt in Savoyen, zu Wasser und zu Land über Marseille und Lyon versendet. Man verkauft aber hier nur diejenige, die nicht durch einen eisernen Ring gehen, bestes Größe von der Obrigkeit dazu bestimmt ist; die übrige werden, als zu kleine, ausgemustert, und aus densel ­ ben der Saft gepreßt, der hernach in Fäßlein verführt wird. Je saftreicher und dün- schäligtec eine Citrone ist, desto besser ist sie. Die größten und ansehnlichsten taugen oft am wenigsten, weil sie eine dicke Schaale, viel weißes Fleisch, und wenig Saft haben. Auf dem Lande, wo man sich Citronen im Vorrath kaufen muß, um sie im Nothfall zu haben, oder auch für Handels ­ leute ist es also von großem Nutzen, solche lange unverfault aufvewahren zu können. Dies geschiehet auf folgende Weise: Daö gewöhnlichste ist, daß man diese Früchte nicht in Keller, sondern an einem lufti ­ gen , trocknen Ort so legt, daß keine die andere berührt, nno jede besonders in Papier ein ­ wickelt , welches aber kein Lösch- papier seyn darf, indem dieses zu leicht Feuchtigkeit anziehet. Oder, man legt sie, wenn sie auch schon noch grün sind, an einen luftigen Ort, in trockenen Sand, wo sie reifen, und so gelb werden, als ob sie ganz reif vom Baum gekommen wären. So hat man schon Citronen vom Februar bis in October