8 Um einen guten Hollunder- beerwein zu erhalten, muß man die reifsten Teere aussuchen und pressen, denn daß man die Beere blos in Wasser abkoche, und darnach mit Zucker ver ­ mische, ist nicht die rechte Verfahrungsartz auch daS ist nicht die beste, daß man die Beere in einer Butte mit sie ­ dendem Wasser abbrühe, her ­ nach die Beere zerdrücke und Zucker hinzu thue, mit Hefen aber aufgehren lasse. Die beste Verfahrungsart ist diese: man steckt einen Hahn in eine Butte (Wanne) thut hinein die rein- gepsiückte Beere, preßt solche durchdenDrukeiniger passende« Bretter aus, so daß man der» ersten, besten und feinsten Saft erhält, man kan sich auch hierzu einer Kelter, oder einer Wachs ­ presse bedienen. Diesen Saft vermischt man mit Brunnen ­ wasser, laßt solches mit gehöriger Quantität Zucker aufkochen, nimmt auch Rosinen hinzu, und man wird einen reinen, günstigen, wohlschmeckenden Wein erhalten welcher manchen Traubenwem, welcher in den Weinbrauereyen der Seestädte, vielleicht mit schädlichen Be ­ standtheilen gemischt wird, den Vorzug abverdienen wird. Nachtrag. In Arolsen ist für einigen wendet worden; wem allenfalls Tagen ein von rothem Atlas dieses Kleid zum Verkauf an- auf englische Art gemachtes gebothen wird, oder sonst Aus- FrauenS Kleid mit weißem Taft kunft deshalb geben kan, wolle gefüttert, diebischerweise ent- es im Jntell. Comtoir anzeigen.