76 «ft 0 nicht weniger erhalten, und es denen Pfarrers, und Schul» Meisters zur Ehre und Beförde ­ rung, denen Richters, Grebens und jedem andern vernünftigen Mann aber zum wohlverdienten Lob, und vieleicht zu einiger Belohnung gereichen würde, wenn sie sich in vieler Sache besonders eifrig und geschäftig bezeigen, und etwa Sontags nach dem Gottesdienst, oder zu einer andern gelegenen Zeit acht bis zehen der vernünftigsten Ackerleute, und Köchers zusam- men beriefen , demselben besagten zwey Schriften, und daraus erfolgende Vortheile handgreif ­ lich erklären , sie zu deßen Be ­ folgung überzeugend ermahnen und aufmuntern, auch mit zwey oder drey vernünftigen Gemeins männern den Ent ­ bauung und Trocknung des Klees vorerst selbst den Anfang zu machen, und sodann auch nach Anleitung solcher Vorschrif ­ ten die letzern und Esparsette an schicklichen orthen anzusäen. Da aber bekantlich 4) jemanden von seinem Jr- thum, auch von Wahrheiten zu überzeugen, kein leichteres und beßeres Mittel ist, als wenn man ihm augenscheinliche und fühlbare Proben und Erfahrun ­ gen vor Augen legt, und der Arme, mit Grund vor allen Neuerungen mißtrauische und furchtsame Haußman auch ge ­ wiß auf keine andere Art sich von seinen alten Aberglauben und Vorurtheilen abbringen, und hingegen zu einer andern, neuen, ihm selbst vortheilhaften Einrichtung seiner Haußhaltung bewegen läßt. schluß faßen mögten, mit An- (Der Beschluß folgt.)