ßZ 4 MG' W MG Haufen auch sicher, weil Kuh ­ hirts, Schweine, uns Gänse ­ hirte uns die Schäfers dafür einstehen müssen; wenn ihr Vieh Schien verursacht. So viel mehr sich der Winter nahet, so viel mehr bleibt auch das Vieh zu Hause. Was das Vieh anbetrifft, so muß eine beständige nasse Witterung überhaupt auf alle thierische Leiber bösartig würken. Unterdrückung der Ausdün ­ stung, Einathmung einer nas ­ sen schlechten Luft, muß Lun- genfäulniß, Verschlimmerung der Nerven und Auflösung veS Bluts machen. Das Käiber- sterben ist bey manchem Haus ­ hälter in diesem Jahre schon vorgefallen, und wird auch noch erfolgen , bey denen die in nie ­ drigen , wäßrigten, morigten Gegenden geweidet und schlech ­ tes, halbvermodertes Gras gefres ­ sen haben. Denn auf Gcbür- gen, die felsigten Boden haben, wird so leicht kein Vlehsterben allgemein werden. . In solchem Falle muß man künftig die Kälber gänzlich im Stalle füttern, und nur bel- hellem Wetter, zur Bewegung und Erfrischung nach trockenen Weidungen schicken; im Stalle aber oft trockene Streuung ge» ben lassen. Wenn bey einem Kalbe die Haare bergan stehet» und monatslang so bleiben, so ist es ein Zeichen, daß die künf ­ tige Fütterung vergeblich seyn wird; weil Lungenfäule nicht zu hellen ist, sondern Auszeh ­ rung , Entkräftung und Tod zur Folge hat. Sollte aber auch ein solches Kalb hoffen lassen, daß es besser würde, so wird es roch zur Zucht nicht taugen. Kleines, kränkelndes Vieh, bey dem innere Röhren verstopft sind, muß auch lchlech- teS Vreh zeugen. Wer es zwingen kann, muß dem Kuhvlehe kein übelriechen ­ des Heu, oder das gar schon halb verrottet und blaudampfigr ist, geben; sondern dafür Wik- ken- und anderes Stroh schnei ­ den lassen, und mit Rummels, weißen schlechten losen Kohl, mit weißen und andern Rüben, mit Wurzeln, mit Trebern, Sei, Schrott rc. futtern las ­ sen, welches größeres und ge ­ sunderes Vieh und mehrere Milch, Butler und Käle lie ­ fern wird. Wollen die Kühe nicht fres. sen , so lasse man die Zahne osr mit Salz reiben. Diejes macht die