Kapital einbringe. Alfs scheue man auch dreien ersten Aufwand in dieser Zeit nicht, opfere und wende lieber ein ganzes Jahr der Einkünfte auf, damit das Guth in seinen wahren Werth und Ertrag gelange. Man ver ­ zage dießfalls nicht zu geschwin ­ de in seinem ökonomische«. Eifer: das 4te und die folgenden Jahre werden nicht nur reiche Einkünf ­ te, sondern auch nach und nach das zuerst entbehrte Kapltalein- bringen, und das Guth, von dieser Seite betrachtet, ein sehr einträgliches Guth für immer- so lange nämlich jene gute An ­ stalten fortgesezt werden — seyn. Die Natur macht keine un ­ mögliche Spr ünge: dieOekono- mie eben so wenig. Daher ver ­ lange man aus unzeitigem An ­ triebe der Neider solcher besseren Anstalten nicht alles gleich von den ersten 2 — 3 Jahren wie ­ der zurück was man darinnen aufwenden müssen. Aüer An ­ fang ist schwer, also auch hier. — Muß doch auch ein Pachter, wenn er mehr Nutzen aus er-' pachteten Güthern schöpfen will, als sein Vorfahrer, die z ersten Jahre Aufwände machen, die er erst in den 3 folgenden Jahren wieder beziehen kann. Warum wollen Eigenlhümmer derglei ­ chen Kosten an ihrem eigenen 37 Guthe scheuen, da dieses doch für sie selbst mehr werth wird; der Pächter aber daran keinen Theil hat; sondern nur mehr Pacht geben muß? Wie gefügt, zufrieden mit reichlichern Inte ­ ressen erwarte man alles gewiß vom 4ten Jahre und den fol ­ genden, Viele Beweise, alle Lande und alle Gegenden reden dafür. Die Fütterung der Kühe, in und bei einer beträchtlichen Stadt, zerlegt sich nach Hc. R. Erfahrungen auf zweierley Art. Die erste ist diese, daß man die zur fernern Nutzbestimmung entweder undienlichen, oder aber wegen Alter ausgebrakten Kühe, zur Mast aufstellet: die zweite gehet eigentlich die ordentliche und NuzzungS - Art der jüngern und guten Kühe an. Bey der ersten Art hat man die ausgebrakten Kühe entweder selbst, oder wenn man sie kaufen muß , nur alsdenn zu erkaufen, und zur Mast in einer Stadt und deren Nähe aufzustellen, so ­ bald solche gekalbet haben. Es geschehe nun, daß man sie selbst aus seinem eigenen Stalle auf ­ stelle, oder daß man sie außer ­ halb zusamt dem Kalbe erkaufe, so füttert man iezt dergleichen Kühe reichlich und wie es zum Mästen