69 Buchenrod), zu denen steile Wege aus den Haupttälern hinaufführen. Vorherrschende Graswirtschaft kennzeichnet auch die auf dem Landrücken liegenden Gemarkungen, die dazu in Nordlage liegen. Hier tritt in Ver ­ bindung mit dem Basalt braunkohlenführendes Tertiär auf, das aber augenblicklich ohne jede wirtschaftliche Bedeutung ist. Die Mutungen find unlängst von einer Fuldaer Firma noch Hol ­ land verkauft worden. Die Buntfand st einflächen westlich der Hanne und Fliede bestehen aus zwei großen, flach in ihrer jeweiligen Mätte aufgewölbten Sandsteinschollen, die das „Vogelsbergrandtal", das sich einer alten Störungszone anschmiegt, Durchbruchstäler zerlegenv in die Sandsteinplatte ein, die Fulda durchbricht sie in windungsreichem Tal, dessen Anfang tektonisch angelegt ist, grad ­ linig dagegen ist das Durchbruchstal der Lüder, die, aus dem Bafaltgebiet kommend, beide Sand- steinplatten zersägt. Im auffälligen Gegensatz zu diesen jugendlichen Tälern stehen breite Talmul ­ den am Rande des Basaltgebietes. Hier find breite, vorbasaltische Täler am Rande des Sand- steingebietes erhalten, die noch die Basaltströme erkennen lassen, die sich einst in sie ergossen. Hier im Randgebiet, wo Basaltschutt und Sandsteinboden sich mischen, ist auch der relativ beste Boden, hier reihen sich im Jossa- und Lüder- tal die Dörfer aneinander. Eine Wallanlage und Hünengräber weisen auf die Anwesenheit des vor- Kbb. 4. Durchbruchstäler in der Buutsaudsteinplatte nördlich Fulda. öchlih Fulda Haune Buntsandsteinflächen sind punktiert. Fulda Haune trennt. Der Sandstein ist vorherrschend zu brau ­ nem Mmldboden verwittert, auf den ebenen Hoch ­ flächen fehlen aber Bleichungserscheinnngcn nicht. Bemerkenswert ist besonders der „Molkenboden" östlich der Fulda, die Vernässung ist hier durch Anreicherung feinstkörniger Bestandteile in etwa i Meter Tiefe bedingt, eine Podsoliernng ist aber auch erkennbar. Tiefeingeschnittene Täler gliedern den Rand der ebenen, nur im Himmelsberg von einer Basalt- kuppe irberragten Sandsteinfläche; nach dem Ful ­ daer Becken und seinen Ausläufern hin findet sich stellenweise ein auffällig gradliniger, kaum zer ­ legter Rand, der auf junge Flexuren hinzuweisen scheint. Aus diesen Niederungen dringen aber geschichtlichen Menschen hin. Nur im Fuldatal finden sich sonst noch aneinandergereiht Siedlun ­ gen, hier boten Schotterterrafsen flachen Acker ­ boden und Platz für die Siedlung. Sonst decken noch heute ausgedehnte Wälder, in denen erst seit etwa 200 Jahren der jetzt vorherrschende Nadel- baum die Buche verdrängte, die Sandsteinhöben und Hänge, deren Wafserarmut die Siedlung er ­ schwert, obwohl die uralte Straße „A n t s a n - via" beide Sandsteinblöcke durchquert und sich auf ihnen mit alten Nebenwegen kreuzt (s. Ab ­ bildung 4). Warum von der uralten Siedlungszelle des Fuldaer Beckens sozusagen keine Rodungen in den z T. garnicht so ungünstigen Waldbodrn vorgetragen wurden, müßte