315 ft'raftiverf Borken: Blick in die Maschinenhalle. schuft wurde schon damals dahin formuliert, auf der Grundlage der staatlichen Stromerzeugung ein einheitliches Stromversor ­ gungsgebiet „V on Bremen bis zum Main" zn schaffen. Die Verwaltung der preußischen Elektrizitätsinterefsen lag wahrend der ersten Jahre in den Händen der staatlichen Elek ­ trizitätsämter. 3 m worden waren dies die Äm ­ ter Hannover i und Hannover 2, im Süden die Ämter Kassel und Hanau. Im Jahre 192Z wurden die hannoverschen Elektrointerefsen zusam ­ mengefaßt in der „Großkraftwerk Hannover Ä.-G.", deren gesamtes Aktienkapital vom preu ­ ßischen Staate übernommen wurde, Im Süden wurden die von den Elektrizitätsämtern Kassel nno Hanau verwalteten Anlagen in der „Preußische Kraftwerke Oberweser A.-G." geeinigt. In dem Gebiet zwischen der oberen Weser und dem Main gründete der Staat die „G e w e r k s ch a f c Großkraftwerk M" a i n - W e s e r". Die neugebildete Gewerkschaft errichtete auf den im Jahre 1921 erworbenen Braunkohlenfeldern bei Borke n, Regierungsbezirk Kassel, das K r a f t- w e r k Borken. Hiermit waren also oie Stromerzeugnngsittterefsen Preußens in dem Ge ­ biet, das von Bremen bis an den M'ain reicht, in drei Gesellschaften zusammengefaßt. Später er ­ gab sich die .Notwendigkeit, diese Gesellschaften unter der Firmenbezeichnung ,,P r e n ß i s ch e Elektrizitäts-Aktiengesellschaft" zrr einer Einheit zusammenschließen. Die „Preu ­ ßische Elektrizitäts-A.-G." hat ihren Sitz in Ber ­ lin. Es war nötig, die Aufgaben der Großkraftwirt ­ schaft nnd die Vorgeschichte der Prenßenelektra hier darzulegen, wenn inan Zweck und Bedeutung des Kraftwerkes Borken, das ja nur ein Glied in vieser Organisation darstellt, verstehen will. Bei der Zusammenfassung der Stromerzen gungsinterefsen Preußens wurde das Aktien ­ kapital des neuen Unternehmens auf 80 UUil- lionen RNO festgesetzt. Das Schwergewicht der