5. Im Kreise Hünfeld: 1. Die alte Linde vor der Einfahrt in den oberen Schloßhof der Domäne Fürsteneck, Gemeinde Eiterfeld. 2. Die alte Eiche auf der Domäne Fürsteneck an der Grenze nach dem Eigentum des Landwirts Wunibald Abel. i • 6. Im Kreise Rotenburg: l. Hexenlinde auf dem Höberück bei Rotenburg. 7. Jin Kreise Schlüchtern: 1. Buche an der Landstraße Elm-Hutten. 2.—3. 2 alte Buchen auf der Hute „am Ebertsberg" auf Grundstücken der Gemeinde Elm. 4.—6. 3 alte Eichen bei Schlüchtern, davon eine am Acisbrunnen, zwei am Hohenzellerberg, eine rechts vom alten Landweg nach Hohenzell, eine vor ­ dem Eingang in den Wald am neuen Landweg nach Hohenzell. 8. Jur Kreise Witzenhansen: a; in Allendorf a. W.: 1. Eine große Anzahl Lindeir in Alleudorf und Umgebung: Linde am Hospitalbrunuen, Hospitallinde und Linde beim Hospital rechts der Straße, Linde beim Garten der 'katholischen Kirchengemeinde, Linde am Mordbach, 2 Linden an der südlichen Spitze des Alleerasens, Linde auf der Schlagd, Lindengruppe auf dem Franzrasen, 4 Linden nahe der Quelle des Rocken- rodbachs, 11 Linden am Klausbergweg, Linde an der Quelle des Zimmerbrunnens, Daterlinde am Hundsrück, Distr. Mörsch. des Stadtwalds. 2. Silberpappel am Alleerasen, 5 Schwarzpappeln, 9 Pyramidenpappeln am Klausbergwege, 13 Pappeln am Zimmerswege. Das ist der Rest der zahlreichen Pappeln bei Allendorf. Die meisten sind in der Inflationszeit niedergelegt, woraufhin sämtliche als Naturdenkmäler zu bezeichnenden Bäume inventarisiert und unter Schutz gestellt wurden. 3. Die Krvnenbuche und Süntelbuche im Distr. Jbental, die Lauselbuche im Distr. Meinert, die beiden Buchen an der Faulbornsquelle. 4. Die alte Hainbuche am Holzbrunnen. 5. Die Jägereiche und die beiden Eichen am Rinderstalls- wege. 6. Die Akazie an der Waldisstraße vor dem Diebes ­ turme. 7. Die Roßkastanie bei dem Zimmerbrunnen. 8. Ein Maulbeerbaum auf dem Klausberge. Dazu kommen 9. die beiden Felsgruppen „vordere und hintere Nase" mit etwa 1000 Eiben und seltener Flora. 10. Die Forstdistrikte Jbental 16a und Reesenüber 6a zum Schutz von Frauenschuh. bl Auf dem Gelände der Domäne Wendershausen die alte Linde bei der Jugendburg Ludwigstein. c) An der Witzenhäuser-Ällendorfer Landstraße die Lindengruppe mit Bank, sogen. „Mordhütte, mit Blick Die Fabrikarbeiterin. Ich habe noch nie grüne Wälder gesehen, Nur immer Kohlen und Eisen und Steine, Des Alltags muß ich zur Arbeit gehen Und Sonntags — Wälder? — hier sind doch keine. Hochöfen. Du denkst an gewaltige Urweltdrachen Aus Märchen und alten Göttersagen, Die geifernd vor Gier und gähnenden Rachen Blihfunken und Flammen gen Himmel schlagen. Grebenstein. auf Ludwigstein und Haustein und die sogen. „Stieglinde" dicht bei Witzenhausen. ck) In Witzenhausen selbst die Esche auf dem Grundstück des Amtsgerichts. 9. Im Kreise Z i e g e n h a i n: 1 ba des Leidesbergs bei Obergrenzebach mit alten Hutcbuchen und -Eichen. Auf Anordnung des Landrates des Krei ­ ses Hünfeld wurden unter Schutz gestellt: Am 27. Mai 1924 in Haselstein die an dem Wege, der um den Schloßberg führt, am Eingang des Dorfes stehenden 2 Linden mit dem darunter befindlichen Bild ­ stock. Ferner am 28. Dezember 1924: 1. In Arzell: die 2 Kirchlinden. 2. In E i t e r f e l d : die 2 Linden vor der Kirche. 3. In Erdmannrode: die sehr alte Dorflinde vor der Kirche. 4. In Giesenhain: die beiden Dorflinden auf dem Dorfplatz, von denen die ältere 500—1000 Jahre alt ist. 5. In Großenbach: die Linde vor der Lochkapelle. 6. In Hermannspiegel: die beiden Dorflinden. 7. In Stadt Hünfeld: a) die Linde am umgestürzten Bildstock auf der „wüsten Eller"; b) die 3 Linden am Brunnen am Niedcrtor; c) die 2 Linden am Kreuz der Wegegabelung Hünfeld-Rasdorf und Hünfeld-Burghaun; 6) die 2 Linden in der Kloster ­ straße mit Ruhebank; e) die Baumgruppen am Fried ­ hofseingang und an der Einmündung des sogen. Toten ­ grabens in den Friedhof; k) Roßkastanie am Friedhof; g) 4 Linden am Großenbachertor vor dem Tore zum An ­ wesen des Karl Schäfer. 8. In >K ö r n b a ch: die 2 Pappeln am Dorfeingang an der Straßenkreuzung nach Dittlesrod. 9. In Mackenzell: a) die 4 Linden am Mackenzeller Berg um das Kruzifix; b) die 4 Linden am Bildstock im Klingel; c) Ahorn und Linden am Süd ­ ausgang des Dorfes bei einem Heiligenbildchen; ck) die alte Eiche am Schindanger mit eigenartigem Wuchs. 10. In M a l g e s die etwa 500—600 Jahre alte Dorf ­ linde. 11. In Mansbach die Linde auf dem Markt ­ platz. 12. In M e i s e n b a ch 2 sehr alte starke Dorf ­ linden 13. In M e n g e r s 2 Dorflinden auf dem Dorfplatz und 1 Eiche in deren Nähe. 14. In Morles 4 Linden am Dorfplatz, 4 Linden bei den Kreuzen am 0- und 8-Ausgang des Dorfes und 2 alte Erlen am Brückensteg. 15. In N ü st die Eiche bei der sogen. „Knauflinde" am Landwege von Nüst nach Dammers ­ bach. 16. In Ober weißenborn die alte Linde auf dem Dorfplatz. 17. In Roßbach die Lindengruppe am Kreuz auf der Wegegabelung nach Kirchhasel uno Eiter ­ feld. 18. In S t e i n b a ch 2 Linden am „roten Kreuz" an der Straße nach Hünfeld. Im Kino, die sind doch nur gemachte, Ost reise ich nächtens, doch nur in Träumen, Dann bin ich im Wald unter grünen Bäumen. Ach, wenn ich nicht immer so früh erwachte! So schlagen in blauschwarzen stummen Nächten Die Hochöfen Funken und feurige Garben,- Cs scheint, daß sie neue Märchen brächten, Wo alte Märchen so lange starben. Otto Karl Schultz.