59 besonders sein „Meisterjakob" als ein kleines Kabinett ­ stück dörflicher Erzählungskunst herausgegriffen sei. Den Aufsätzen über die „Entwicklung der Kasseler Gewerk ­ schaftsbewegung" und das „Genossenschaftswesen" folgt eine von A. Rudolf illustrierte Abhandlung des Landes ­ rat Häring über unsere „Landesverwaltung". R. Knauf berichtet über „die sozialistische Arbeiterjugendbewegung". Kunstmaler Friedrich Fennel schuf nicht nur den farbigen Umschlagtitel (Gensungen), sondern zeichnete auch den übrigen Buchschmuck, vor allem die feinen, durchweg hessischen Motiven entlehnten Kopfleisten des Kalen ­ dariums. Auch die Kunstbeilage „Fritzlar" stammt von Fennel. kl. Eingegangen: D e r s ch, Wilhelm. Oberhessische Heimat- geschichte. (Elwert's Hessen-Bücher. 3. Reihe, 1. Heft.) Marburg (N. G. Elwert) 1925. 181 Seiten. Preis drosch. 3 M. Marburg a. d. L a h n. 24 Kupferdrucke. Marburg (N. G. Elwert). Preis 2 M. Zeitschriftenschau. Volk und Scholle. Heimatblätter für beide Hessen, Nassau und Frankfurt a. M. Darmstadt. 3. Jahrg. Heft 1: Faber, Althess. Geschichten und Sagen; Dr. Hans Knudsen. Aus hessischen Zensur-Akten; A. Nies, Der Burgteich bei Dreieichenhain. Das Werratal. Jllustr. Monatsblätter für Heimat, Kunst, Dichtung. Eschwege. 2. Jahrg. Heft 1: W. Pippart, Die Eschweger Tütemänner; W. Gr. Unser Spitzname; Prof. Dr. Edward Schröder, Otto Melander von Niederhone und sein Buch von Schimpf und Ernst; H. H o l l e n d e r, „Ich bin der ^Doktor Eisenbart". H. Puhl, Die Graburg; A. Weber, Die Kammerbacher Höhle. Heimat-Schollen. Blätter zur Pflege hessischer Art, Geschichte und Heimatkunst. Melsungen. 5. Jhrg. Vereinsnachrichten. H e s s i s ch e r G e f ch i ch t s v e r e i n. Ter Unterhalt tungsabend des Kasseler Vereins am 1. Dezember brachte zunächst einen Vortrag des Ehrenvorsitzenden Generals Dr. Eisentraut über den Organisator der hessischen Artillerie zur Zeit des siebenjährigen Krieges Oberstleutnant Huth, von dem einst Friedrich der Große sagte, daß er „auf einem großen Kopfe sitze". Der ver ­ diente Offizier trat später aus hessischen in hannöversche und schließlich in dänische Dienste und starb 89jährig 1806 in Kopenhagen. In Hessen erinnert heute noch ein Straßenname in Kassel-B. an diesen berühmten Ar ­ tilleristen. Über Tauffeierlichkeiten für die am 25. März 1596 geborene Prinzessin Elisabeth, Tochter des Land ­ grafen Moritz, berichtete sodann Geheimrat Scheibe, und zwar an der Hand des kostbar illustrierten Dillich- schen Werkes von 1598. Auf Grund des Berghöferschen Werkes sprach Zolldirektor W o r i n g e r über die Be ­ ziehungen des ersten hessischen Kurfürsten zu Meier An- Martin, Bernhard. Studien zur Dialekt ­ geographie des Fürstentums Waldeck und des nördlichen Teils des Kreises Frankenberg. (Deutsche Dialektgeographie. Be ­ richte und Studien über G. Wenkers Sprachatlas des Deutschen Reichs. Hrsg, von Ferdinand W r e d e. Heft XV.) Mit Karte. Marburg (N. G. Elwert^, 1925. 295 Seiten. Preis brosch. 12 M. N e u h a u s, Wilhelm. Der Jakobinerprinz und andere Geschichten. Hersfeld (Hans Ott-Verlag) 1924. 101 Seiten. Preis geb. 2,20 M. Artur Spieglers Puppen spiele für das K a s p e r t h e a t e r. Gesammelt und herausgegeben von Johann L e w a l t e r. Kassel (Karl Victor) 1925. 55 Seiten. Bock, Alfred. Das fünfte Element. Roman. 154 Seiten; D i e leere Kirche. Roman. 2. Auf ­ lage. 174 Seiten; Wirren und Wunder. No ­ vellen. 196 Seiten. Leipzig (I. I. Weber). Nr. 1: F. Mansfeld, Der Schulmeister von 'Brotterode; E. Wenzel, Die Hessen im Kampf gegen Karl d. Kühnen von Burgund; H. Brehm, Der Bilstein im Höllental; H. R., Im Stadtwald Melsungen; W. Sunkel, Ein Wintermorgen. Allgemeine Rundschau. Wochenschrift f. Politik und Kultur. München. 21. Jahrg. Heft 50: Dr. Ph. Losch, Großdeutsche Fürstengestalten. VII. Der letzte deutsche Kurfürst (Friedrich Wilhelm von Hessen). N a t u r s ch u tz. Zeitschrift für das gesamte Gebiet des Naturschutzes, Naturdenkmalpflege und verwandte Be ­ strebungen. Berlin-Lichterfelde. 6. Jahrg. Heft 1: Fritz Creutziger, Der Reinhardswald. Hessischer Gebirgsbote. 31. Jahrg. Nr. 1: W. Lange, Auf dem Heiligenberg. selm Rothschild, der 1802 bis 1809 in Kassel eine Filiale unterhielt und selbst einige Jahre in Kassel gewohnt hat. Oberbibliothekar Dr. Israel machte auf einige Neu- erscheinungen aufmerksam und wies auch auf das Wieder ­ erscheinen der Zeitschrift „Hessenland" hin. — Am 15. Dezember sprach in öffentlichem Vortrag Kreispfarrer Briefmarken aller Länder, einzelne Sätze sowie Prachtzusammenstellungen. Grobes Lager in Briefmarken-Alben und sonst. Bedarfsartikeln. Preisliste gratis! Briefmarkenbörse Kassel, Ständepl. 2