la pellicule qui s’y est formée dessus, l’eau claire comme cristal qui est dessous. Remède souverain pour mille maux cruels et obstinés que rien n’a pu guérir. Il faut simplement s’en bassiner la partie malade fort souvent dans la journée. Pour les yeux particulièrement on ajoute dans une tasse de cette eau quelques gouttes d’eau de fenouil, et d’eau de la reine de Hongrie, qui y doivent être mêlées.“ „Jch füge anbei meine eifrigsten Wünsche fur die vollkommene Wirkung dieser heilsamen Sache auf Jhre Augenlider." Ain 20. März 1782 gibt er Anweisungen zum Gebrauch des Elixirs: „Das Augenwasser werden Sie bloß mit einem runden Federkiel, den Sie eintauchen, im Auge tropfenweis tun; ein wenig klignotieren 5 ), und es wird Ihnen zwar ein bißchen beißen vielleicht, aber recht wohl tun. Ein paar Tröpfchens sind genug jedesmal." 5) clignoter — zwinkern. ^Fortsetzung folgt.) Der Steinsarg von Leuhewarten. Bon Wilhelm Lange. Die mannigfach wechselnden Bestattungsformen der Vor- und Frühgeschichte haben bekanntlich mit der Ausbreitung des Christentums an vielen Orten eine durchgreifende Änderung erfahren, weil einmal ein Wechsel in den Vorstellungen vom jenseitigen Leben eingetreten war und anderseits die Ver ­ brennung der Toten, in Wirklichkeit nur ein Vor ­ recht der Reichen, von Kirche und Staat als heid ­ nische Sitte angesehen und streng bestraft wurde. Dies Verbot erstreckte sich also nicht auf das ge ­ samte Volk, sondern nur auf die vornehmeren Klassen; die große Masse war schon jahrhunderte ­ lang in Erdgräbern bestattet und blieb demnach von der Umwälzung unberührt. Jetzt wurde dieser Gebrauch nur allgemein und ist erst in jüngster Zeit infolge der vermehrten Anlage von Kremato ­ rien mehr oder weniger durchbrochen. Die uralte Sitte, hervorragenden Personen noch im Tode eine besondere Ehre zu erweisen, blieb jedoch bestehen, und so setzte man die Gründer der ersten christ ­ lichen Niederlassungen in den Kirchen selbst, in zu diesem Zweck vorgerichteten Gruftkapellen unter dem Hauptaltar bei, ein Gebrauch, der im Laufe der Zeit auch auf Personen weltlichen Standes ausgedehnt wurde und zur Folge hatte, daß die anfangs engen Krypten schließlich einen nicht un ­ bedeutenden Raum in den Kirchen einnahmen. Wie wir nun aus Franken- und Alemannen ­ gräbern wissen, begrub man in der ersten Periode nach Einführung des Christentums die Toten in eine Tierhaut und dergleichen gehüllt, in aus ­ gehöhlten Baumstämmen oder kastenförmigen Holz ­ särgen, Äbte, Bischöfe, Fürsten usw. wurden da ­ gegen während der ganzen karolingischen und roma ­ nischen Zeit, bis tief in die frühgotische Periode hinein nicht in den vergänglichen Holzsärgen, son ­ dern in steinernen Särgen beigesetzt. _ Diese Steinsärge sind vielfach wirkliche Stein ­ kisten und aus einen: Block gehauen, mit glatten Jnnemvänden und einem steinernen Deckel, wie er sich auf den älteren Darstellungen der Auf ­ erstehung findet; sie gelangen ziemlich häufig zur Beobachtung, sehr selten dagegen ist die Form des Doppelsarges, wie ein solcher hinter dem Krypten ­ altar der St. Michelskirche in Fulda steht. Der Erbauer dieser Kirche, Abt Eigil ('s 822), ist nach der damaligen Sitte in diesem.Sarg beigesetzt, dessen andere Hälfte dem Irländer Animched ein ­ geräumt wurde. Neben diesen wirklichen Stein ­ kisten her gehen dort, wo größere Steinblöcke nicht zu haben sind, diejenigen Steinkisten, die aus Platten zusammengesetzt oder gemauert werden: ein solches Grab wurde in meiner Gegenwart auf der Nordseite der Klosterkirche von-Breitenan mit sehr wohlerhaltenem Skelett aufgedeckt. Den besprochenen Sargformen ganz neu gegen ­ über tritt jedoch schon früh jene Art des Stein ­ sarges, die sich den Formen des menschlichen Kör ­ pers anpaßt, und-uns in Grabstätten von Fulda, Hersfeld, Hünfeld, Fritzlar, Roßdorf, Hirsau, Halle, Merseburg, Braunschweig, Speyer, Worms, Heil ­ bronn, Lorsch u. a. O. erhalten ist. In Einzel ­ heiten weichen die verschiedenen Steinsärge vielfach von einander ab: so hat der Sarg entweder senk ­ rechte oder schräge Außenwände, während die Größe selbst sich nach der Leiche richtet. In Schulter- und Hüftlage ist er am breitesten. Die Innen ­ wände sind ebenso wie die äußeren entweder senk ­ recht oder schräg, zuweilen auch gehöhlt, dagegen ruht der Kopf stets in einer besonderen Höhlung, die wiederum große Verschiedenheit in der Behand ­ lung zeigt. Im Boden oder in einer Seitenwand befindet sich ein rundes Loch zur Ableitung der Zersetzungsflüssigkeit. Der Deckel des Steinsarges besteht aus einer großen Platte, die meist glatt, zuweilen auch flach dachförmig ist und hier und da eingegossene eiserne Heberinge aufweist. Diese Särge sind fast immer bis zu ihrem oberen Rand in die Erde gebettet, der Deckel liegt unmittelbar unter dem Fußboden der Kirche oder des Kirch-