imL 258 rê. v. Moellendorf in Kassel; — der Kronenorden 3. Kl. dem Oberstleutnant a. D. Rein hold in Dachau bei München, dem Major a. D. F i s ch e r in Kassel und drM Metropolitan und Pfarrer a. D-, Kreisschulinspektor Wittekindt zu Hohrtanne im Landkreise Hanau; — der Rote Adlerorden 4. Klasse dem Hauptmann Clau ­ sius. dem Hauptmann Freiherrn v. Buttlar-Ziegen ­ berg. dem Hauptmann d. R. Professor vr. Krüger, dem Hauptmann d. R. Hofjuwelier und Stadtverordneten Scheel in Kassel, dem Metropolitan und Pfarrer a. D. Manger in Marburg und dem Buchhändler Pape in Hamburg; - der Kronenorden 4. Klaffe dem Fabrik ­ besitzer Kramer in Fulda; — das Ritterkreuz 1. Klasse mit der Krone de- zur Erinnerung an Philipp den Groß ­ mütigen gestifteten Verdienstordens dem Superintendenten a.D.v. Wolfs in Kassel; — der Adler der Inhaber des Kgl. HausordenS dem Lehrer Schwalm in Obergrenze ­ bach; — das Verdienstkreuz in Gold dem Gerichtsvoll ­ zieher a. D. Pfeiffer in Marburg und dem Stadt ­ sekretär Waldmann in Kaffel; — dem Generalmajor z.D. v. Dehn-Rotfelser in Greene bei Kreiensen der Cha ­ rakter als Generalleutnant; dem Oberstleutnant a. D. Bode in Kaffel der Charakter als Oberst; dem Majorz. D. Henrici in Kaffel. dem Major a. D. Vial in Kassel und dem Major a. D. Freiherrn von und zu Gilsa in Kassel der Charakter als Oberstleutnant; dem Ober ­ leutnant a. D. v. Schwedler in Rüdersdorf, früher im Jnf.-Reg. Nr. 83. der Charakter als Hauptmann. Ernannt: Pfarrer Lucke zu Niederelsungen zum Pfarrer in Zierenberg; Regierungssekretär Giesler bei der Kgl. Regierung in Kaffel zum kommissarischen Prä- fidialsekrrtär. übertragen: dem Oberförster SB ü f f. bisher in Spangenberg (Forstlehrlingsschule), vom 1. Oktober d. I. ab die Obersörsterstelle Vöhl. Beauftragt : Missionar B r e i d e n b a ch mit der Ver ­ setzung der HilfSpfarrei Langenselbold; Pfarrer extr. Schwanz mit der Versehung der Hilfspfarrei Weiterode- Bebra. * Gebore« : ein Sohn: Fritz Baumann und Frau Minna, geb. Krach lHerSfeld. 3. August); Pfarrer Th. Kor ff und Frau Amalie, geb. Mathei (Holzhausen, Kr. Kirchhain, 7. August); Pfarrer Raab und Frau Marie, geb. Lingelbach (Mitterode. Kr. Eschwege. 8. Au ­ gust); Pflanzer Karl Landgrebe und Frau Antonie, geb. Rodenacker (Grebenrode bei Leudorf-Leganga, Deutsch- Ostafrika, 8. August); — eine Tochter: RegierungSbau- meister Kays er und Frau Anna. geb. Landgrebe (WormS, 1. Juli); Regierungsbaumeister Zernickow und Frau Johanna, geb. Jde (HerSfeld. 9. August); Or. phil. Ro ­ bert Thomas und Frau Paula, geb. Scriba (Hersfeld, 13. August); Otto R o w o l d und Frau Franza. geb. Eller (Oberursel im Taunus); Landgerichtsdirektor Co in g und Frau Therese, geb. Jrß (Hannover 13. August); Groß ­ händler Fritz Diemar und Frau Kornette geb. von Davidis (Kassel, 14. August). Gestorben: Landgerichtsrat Stoll aus Hanau (Bad Orb); Rentner Eduard Schreiber (Kassel. 6. August); Fräulein Auguste von Haller. 83 Jahre alt (Kaffel, 7. August); Professor Oskar Iacobi 68 Jahre alt (Kassel. 8. August); Oberlehrer Hugo Schreiber 44 Jahre alt (Galkhausen, 8. August); frühere Ballettmeisterin der Kasseler Hofbühne (1868—76) Laura Jdali 85 Jahre alt (Weinheim, 11. August); Bürgermeister a. D. Nikolaus Menge! 88 Jahre alt (Roßberg. 11. August); Kgl. Kammermusiker a. D. Franz Ludwig (Kaffel. 15. August); Frau Sophie Lange, geb. Oestreich (Kassel. 16. August). Sprechsaal. August Vilmar und die heilige Elisabeth. PH. L. sagt am Schluß seiner Besprechung von W. Hopfs Vilmarbiographie Bd. Il in diesen Blättern Nr. 15 S. 241, wenn Hopf ein Verzeichnis von V.'s Veröffentlichungen gegeben hätte, „dann würden wir wohl auch erfahren haben, was es für eine Bewandtnis mit der Schrift über „Die heilige Elisabeth* hat. die 1895 unter V.'s Namen in Gütersloh erschienen ist. aber kaum von ihm herrührt.* Ich weiß nicht, wie L. zu diesem Zweifel kommt? Er scheint die Vorrede des Schriftchens von 1895 nicht gelesen zu haben. Dort spricht vr. C. A. Willens, nachdem er der auch später für die hl. Elisabeth von V. bewährten Vorliebe gedacht hat. doch gewiß nicht leichtfertig aus. daß er einen Neudruck eines 1842 von V. in Hengstenbergs Evangelischer Kirchenzeitung veröffentlichten Aufsatzes ein ­ leitet. Daß V. dieser Zeitschrift damals ferngestanden habe, wird L. nicht behaupten wollen, s. Hopf 1, 363. Wenn Hopf die Elisabethbiographie übergangen hat. ebenso wie die 1883 in gleichem Verlag erschienene Lutherskizze, so hat sich dagegen die Verlagshandlung Bertelsmann auf der letzten Seite des ersten Bande« mit buchhändlerischer An ­ kündigung aufs neue zu V.'s Verfafferschaft auch der Elisabeth ­ skizze bekannt. Für sie spricht unabweisbar, daß man die bekannten Vorzüge der Erzählungsweise V.'s. der hier einen ihm überaus sympathischen Stoff behandelt, sämtlich in dem Büchlein wiederfindet, wie Ad. Jülicher in seiner Besprechung (Christliche Welt 1895 S. 965/6) urteilt, ohne an einen Zweifel zu denken-, und ebenso spiegeln die eingestreuten „praktischen stets giltigen Winke und Fingerzeige geistlich reifen Urteils* (Worte des Herausgebers) deutlich die Denkungsart V.'s wieder. Man wird zweifellos dem Urteil JülicherS zustimmen müssen, daß dem Neudruck des Auf ­ satzes, weil die Forschung in jenen fünfzig Jahren nicht stillegestanden hatte, große Bedenken hätten entgegenstehen müssen, aber ihn V. abzusprechen, dafür liegt gar kein Grund vor. Marburg a. L. K. W e n ck. Mitteilung. Die beiden Septemberhefte werden zusammen als Sonder ­ heft anläßlich der Tausendjahrfeier der Residenzstadt Kaffel erscheinen. Redaktion und Verlag des „Heffenland*. Tragekasten. (Mehrfachen Wünschen entsprechend, werden wir unter dieser Rubrik fortlaufend die auS unserem Leserkreis eingehenden kurzen Anfrage» veröffentlichen. Die etwa einlaufenden Antworten werden unter der» selben Nummer beantwortet.) Fragen. 3. Ich möchte anfragen, wo s. Z. „Schwänke des alten Oberförster Grau in Kirchditmold* unter diesem oder ähn ­ lichem Titel erschienen find. Da ich an einer Familien ­ geschichte arbeite, wäre ich sür eine Auskunft dankbar. 4. Ferner wäre mir erwünscht zu wiffen ob der alte in Fritzlar s. Z. übliche Brauch noch fortbesteht, zu gewiffer Zeit. so um Ostern herum, abends die Fenster der Leute von der Straße aus mit E r b s e n zu bewerfen, und waS dieser in meiner Jugend sehr ausgiebig gepflegte Brauch eigentlich zu bedeuten hat. Glauchau i. Sa. Ingenieur Grau. Antworten. 2. Ihre Anfrage wird in einem besonderen Aufsatz be ­ antwortet werden. Für dir Redaktion verantwortlich: Paul Heidelbach. Kaffel. Druck und Verlag von Friedr. Scheel, Kaffel.