Der Hexenritt (Aus dem Tfzegrund.) fü ufgepaßt und gebet acht! CzS Gestern in der !Walpurgisnacht Trat ich leis — Denn ich weis; In dein Hause alle schliche — An das Fenster voll der Küche, lim im stillen zu erlauschen, was mein Trandel hatt' zu plauschen. Na, da traf ich's. sauberem Trieb es in dem Mondenschein. vEiucii Kreis li>og es weis; Auf den Tstrich stink mit Kreide, Griff zum Besen, ging zur Zeile. Um den Stiel mit einer falben wunderschmiere einzusalben. Dann sprang's hurtig in den Kreis: „„Vorwärts, altes Besenreis! C'lhtie Kuh Imnierzu Durch die Luft und über Wälder, Ueber Korn u»ld Dorn und Felder Bei des Dollmonds bleicher Fülle Flink, wie wind geschwind, zum Knülle! Mächtig war dies Zauberwort; Denn das Traudel trabte fort. — Aufwärts, auf, Den Schlot hinauf Sah ich's auf dem Besen fahren Und mit aufgelösten Haaren Dann das alte Dach umkreisen, Singend gelle Zauberweisen. Schüchtern drohte ich empor: „Traudel?! . . Here?! . . Sieh Dich vor!" Doch: „„Hihi!"" kachle die, „„Komm! . . . Was thust Du so verfroren? Hast wohl gar den Spruch verloren? . . . Dummer Junge, praktikabel Ist ja auch die Ofengabel!"" Flugs sprang ich zum Kreis hinein: „Fort! ich muß beim Traudel sein! Ohne Ruh Immerzu Durch die Luft und durch die Wälder, Korn und Dorn und Bach und Felder Bei des Dollmonds bleicher Fülle Flink, wie wind geschwind, zun: Knülle!"