244 unter der kurfürstlich hessischen Regierung, die am 31. Januar 1816 begann. Während derselben beendete er seine theologischen Studien und erlangte er seine geistlichen Würden, die er dann unter der königlich Preußischen Herrschaft bis zum Ende seines reichgesegnelen Lebens in gleich verdienstvoller Weise fortführte. Der selige Dompfarrer Joseph Anton Schmitt ist Unterthan von nicht weniger als zwölf Regenten gewesen. Es sind : Fürstbischof Adalbert III. von Harstall; Erbprinz Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau; Kaiser Napoleon I.; Großherzog von Frankfurt und Fürst-Primas des Rheinbundes Karl von Dalberg; Kaiser Franz I. von Oesterreich; König Friedrich Wilhelm III. von Preußen; Kurfürst Wilhelm I. von Hessen; Kurfürst Wilhelm II. von Hessen; Kurfürst Friedrich Wilhelm von Hessen; Ihre Majestäten die Deutschen Kaiser und Könige von Preußen Wilhelm I, Friedrich III. und Wilhelm II. — Am 2. September verschied zu Schloß Berlepsch bei Witzenhausen nach langem schweren Leiden im 73. Lebensjahre Graf Karl Friedrich Ludwig Hans von Berlepsch, Erbkämmerer in Kur ­ hessen, Obervorsteher des Stifts Kaufungen mit Wetter, Ehrenritter des Johanniterordens, Mitglied des preußischen Herrenhauses, geboren am 21. Februar 1621 als Sohn des Landraths Freiherrn Karl Ludwig von Berlepsch zu Langensalza. Das Majorat Berlepsch, mit welchem der Grafentitel verbunden ist, geht auf den ältesten Sohn des Verblichenen Frei ­ herrn Hans Hermann Karl Ludwig von Berlepsch über. Die feierliche Beisetzung des Dahingeschiedenen fand am Donnerstag den 7. September in der Familiengruft zu Schloß Berlepsch statt. „Am 20. September 1663 starb zu Berlin Jacob Grimm, Kurhessens größter Sohn: dies Jahr, nach einem Menschenalter werden der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm (f 16. Dez. 1859) sämmtliche Schriften frei, die als Kinder- und Haus ­ märchen ebenso sehr es verdienen durch ganz billige Ausgaben in die allerweitesten Kreise verbreitet zu werden, wie in guter Auswahl aus ihren Einzel ­ schriften meist kleineren Umfangs. Näheres darüber in nächster Nummer. Dr. phil. A. Seetig. Zur Geschichte der Familie Kapp und von Kopp. Nachtrag. Nach Abdruck meiner Geschichte der Familie Kopp und von Kopp in den Nrn. 13—15 des „Hessenlandes" wurden mir von verehrter Hand nachfolgende Be ­ richtigungen mitgetheilt, welche ich hier wiederzugeben nicht versäumen null. Zu S. 173. Maria Amalie Kopp, verehe ­ lichte v o n L i n d a u, ist nicht kinderlos, sondern ohne Söhne gestorben. Sie hinterließ drei Töchter, Rosalie von Vultejus, Luise von Conradi und Karoline von Gilsa. Zu S. 187. Maria von Kopp, verehelichte von Bach ist am 20. April 1880 zu Marburg gestorben. Zu daselbst. Elisabeth Jda von Kopp, ver ­ ehelichte von Follenius befindet sich noch am Leben. Hlto Gerkand. Jnhaltsverzeichniß der Nr. 2. (Augustheft) der „Tou ­ ristischen Mittheilungen aus Hessen und Waldeck! Eintracht macht stark. Dem Rhönklub und seinen 28 Sectionen ein herzliches Willkommen! 10 jähr. Stiftungsfest d. N. H.T.-V. Der Bilstein bei Großalmerode. (Fortsetzung) Berichte, Literatur, Briefkasten, Anzeigen. Hierdurch erlauben wir uns, an unsere ver- ehrlichen Abonnenten die ergebene Bitte zu richten, uns gütigst durch Uebermittelung von Adressen, an welche 'Mrovenummern unserer Zeitschrift zu senden wären, unterstützen zu wollen. Wir sind gern bereit, hieraus erwachsende Auslagen zu erstatten, sowie auch zum Zweck der Ver ­ breitung als Probenummern eine Anzahl von Exemplaren zur Verfügung zu stellen. Wedaklion und Wertag des „Kessentand". IV Zum Abonnement auf das 4. Huartat 1893 der Zeitschrift „Kessentand" laden ergebenst ein Reduktion und Ueelug. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: F. Zw eng er in Fulda, Druck und Verlag von Fried r. Scheel in Kassel.