Das --Hesterrlinrd", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von 1*/2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 3 0 Pfg. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter St r eifba n d bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei von Friedr. Scheel. Schloßplatz 4 (Fernsprecher Nr. 372), Bestellungen an. Zn der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1893 findet sich das „Hessenland" eingetr. unter Nr. 2969. Anzeigen werden mit 20 Pfg. für die gespaltene Petitzeile berechnet und nur durch die Annoncen-Expedition Kaasenstein L Vogler A.-H. in Kassel oder deren übrigen Filialen angenommen. Inhalt der Nummer 1 des „Hessenland": „Liebe," Gedicht von Friedrich Hornfeck; „Die Entwickelung der geistlichen und weltlichen Gerichtsbarkeit in den fürstlich Hessen-Kassel'schen Landen." Von H. Metz; „Johann Ewald in hessischen Diensten", von F. Zwenger (Fortsetzung); „Die Belagerung von Mainz nach dem Tagebuch des Grenadiers Johannes Neuber von Niedervellmar. 1793." Mitgetheilt von F. W. Junghans; „Aus Heimath und Fremde"; „Literarische Mittheilungen;" „Redaktionelle Bemerkung." ¡¿ein schöner Glück in Gottes Welt, könnt' ein Äug' es seh'n, Als wenn zwei Herzen lreugeselll In Liebe sich verstehn.' Was je aus Erben herrlich hieß, Was groß unb mächtig macht, Die Wunder selbst vom Paradies Verdunkelt seine Pracht. &o feurig flammt kein Sonnenlicht, Kein Stern erglüht so rein. So süßen Frieden lächelt nicht Der Mond in's Herz hinein. Das Meer mit seinen Perlen all', Es macht nicht halb so reich; Doch ach, auch keine Nachtigall Kommt ihm an Schmerzen gleich. And wem es Schmerz an Schmerzen reiht. And Trost in Thränen giebt. Der dulde still, bis Leid um Leid And Schmerz um Schmerz zerstiebt. And wer's besitzt, der frage nicht, Dleibt mir's auch ewig treu? And wer's verloren, klage nicht And such' es wieder neu! — Ariedrich Korirfeck.