Das Zeitschrift für hessische Geschichte undLiteratur, erscheint zweimal monatliich zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von 1^2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 3 0 Pfg. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei von Friedr. Scheel. Schloßplatz 4 (Fernsprecher Nr. 372), Bestellungen an. Zn der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1893 findet sich das „Hessenland" eingetr. unter Nr. 2969. Anzeigen werden mit 20 Pfg. für die gespaltene Petitzeile berechnet und nur durch die Annoncen-Expedition Kaasenstern & Wogter A.-H. in tzasset oder deren übrigen Filialen angenommen. Inhalt der Nummer 11 des „Hessenlandes": „Waldssandacht", Gedicht von A. Trabert; „Geschichte der Porzellainfabrik in Neu-Hanau", von Professor C. A. von Drach (Schluß); „Die Erhebung der Landgraf- schaft Hessen-Kassel zum Kurfürstenthum", von F. Zwenger (Schluß); „Johann Ewald in hessischenß Diensten", von F. Zwenger; „Aus alter und neuer Zeit"; „Aus Heimath und Fremde"; „Hessische Bücherschau"; Briefkasten. alöesanöachl. f ES> Waldes Knospen finit gesprungen, Die Dusche wogen blükhenschwer, Da hslt's àie Alken und àie Jungen Im àumpfen Aualm àer Stadl nicht mehr. Vorbei, voran, ihr frohen Springer Der langgeschmückten Kinderschaar! Nnd will's der Wälb, ei nun, so schling' er Gin grünes Dlakk such mir in's Hssr. Wie lachen sie so hell und munker! Da droben machen jehk sie Halt, And jehk — es könl ihr Dieb herunker: „Der liebe Gott geht durch den Wald." Da fühl' ich fliehen meine Thränen. Wie stimmt das weich und weit, sch, weit Trägt heimwärts mich ein schmerzlich Sehnen Sur längst verwehten Jugendzeit. Jur Seit, in welcher nieinen Lieben Mein Herz ein Kirchlein Gottes schien; Golk ist wohl auch darin geblieben, And nur vergessen hatt' ich ihn. K. Hravert.