Das „Hestenlarrd", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von D/2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 3 0 Pfg. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband, bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei von Friedr. Scheel. Schloßplatz 4 (Fernsprecher Nr. 372), Bestellungen an. In der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1893 findet sich das .Hessenland" eingetr. unter Nr. 2969. Anzeigen werden mit 20 Pfg. für die gespaltene Petitzeile berechnet und nur durch die Annoncen-Expedition Kaasenstern & Iogter A.-H. in Hasset oder deren übrigen Filialen angenommen. Inhalt der Nummer 3 des „Hessenland": „Möven", Gedicht von D. Saul,; „Die Bekehrung Hessens zum Ehristenthume", von Hermann von Roques, Major a. D. (Schluß); „Beiträge zur Geschichte der Stadt Fels - berg", von Dr. Fenge; „Sein Orakel", Novellette von E. Mentzel; „Trügerische Sterne", Gedicht von C. Nefner; „Das einsame Mädchen", Gedicht von Emilie Scheel ; „Aus alter und neuer Zeit" ; „Aus Heimath und Fremde"; „Musikalisches"; Briefkasten; Anzeige. 34> löven. on öen Möven, Sie im Iug Huschten wie ein Schalken, Sah ich eine, deren Flug Var schon im Ermatten. Mil zerschoss'ner Schwinge fuhr Mühsam sie von hinnen. Am der andern leichke Spur Wieder ?u gewinnen. Doch vergebens, daß sie ringt Vorwärts, unverdrossen; And ihr Hilferuf verklingt Nach den Fluggenossen. Armer Vogel, wie du bangst, Daß sie dir entkamen! Ich versteh' den Schrei der Angst Eines Flügellahmen. 3>. Saul.