Das Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von ll/2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 30 Pfg. Anzeigen werden mit 20 Pfg. für die gespaltene Petitzeile berechnet. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den B u ch h a n d e l, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen, ebenso Anzeigen an. In der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1890 findet sich das „Hessenland" eingetragen unter Nr. 2772. In halt der Nummer 7 des „Hessenland": „Frühlingsankunft", Gedicht von Hermann Haase; „Albrecht Christian Ludwig von Bardeleben, Kurfürstlich Hessischer Generallicutenant, 1777—1856", ein Erinnerungsblatt von Carl von Stam- ford, IV. Das Jahr 1813. (Forts.); „Episoden aus der Geschichte des Bauernkrieges in den Stiftslanden von Fulda und Hersfeld", mitgetheilt von F. Zwenger (Forts.); „Zur Geschichte der Fulda-Kanalisation" von Fritz Lange; „Im Golf von Genua", Gedicht von C. Preser; „Fott es de Wender ö seng Schnei", Gedicht in Schwälmer Mundart von Kurt Nutzn; Aus alter und neuer Zeit; Aus Heimath und Fremde; Brieflasten; Anzeigen. Whlingsankunfi. 'in grüner Schein liegt aus dem Walö, <Ls pocht in sllen Iweigen, Was gilt's, nun wird öer Frühling balö Ans seine Wunder zeigen. Reck bricht öas junge Taub hervor, Geküßt vom Sonnenstrahle; Hell schallt öer Frühlingsssngerchor Vom Berg Hersb zum Thale. Schon steigt empor öer Lerche Lieö Ium blauen Himmelsbogen, Die Schwslbe kommt, öer Fremde müö, Fum alten Rest gezogen. Froh spielt öer Rinüer muntre Schaar Im grünen Wiesengrunöe; Sie flechten Blumen sich ins Haar And tanzen in öer Runde. Mein altes Herz hat neuen Schlag, Wohl öenkt's öer süßen Wonnen, Da es an einem Frühlingstag Der Liebsten Herz gewonnen. Kerma«« Kaase.