M 18 15. September 1888. Das „Heffcnlan-", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, zu Anfang und Mitte jeden Monats, in dem Umfange von U/2—2 Sogen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt gleichmäßig für hier und auswärts vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 30 Pfg. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Redaktion, Jordanstraße 15, und die Buchdruckerei von Fried r. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen an. In der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1888 findet sich das „Heffenland" eingetragen unter Nr. 2641. Inhalt der Nummer 18 des „Hessenlandes": „Morgen, ach morgen!", Gedicht von Ludwig Mohr; „Beiträge zur Geschichte des Städtchens Niedenstein und der Familie Heß von Wichdorff", herausgegeben von E. W. Heß von Wichdorff (Forts.); „Petrus LotichiusII.", von F. W. Junghans (Schluß); „Die gewaltsame Entführung der Herzogin Marie Friderike von Anhalt-Bernburg, Tochter des Kurfürsten Wilhelm I. von Hessen, im Jahre 1822/ nach amtlichen Quel ­ len dargestellt, von R. v. D.; „Geschichte der Räuberbande des alten Druckers," von Ludwig Mohr (Schluß); „Von Mexiko nach Paso del Norte," von H. Keller-Jordan; „An Therese Kellner," Gedicht von A. Trabert; „Venetianisches Gondel ­ lied/ Gedicht von Karl Finck; Aus alterund neuer Zeit; Aus Heimath und Fremde; Hessische Bücherschau; Briefkasten. argen, ach morgen! Spielt nicht 5er Sonne neckischer Strahl Faden und Nocken Im Huk und in Locken Dem Wandrer im Thal? Die irdischen, sind? Fiel nicht der reise Apsel im West? Glüht nicht die Traube In gilbendem Laube Am Rebengeast? Wehn nicht von später Reseda den Dust Ueber die Mauern Des Friedhofs die Schauern Der herbstlichen Lust? Morgen, ach morgen — morgen, wer weih Sinkest im Wetter Auch du schon wie Malter Von schwankendem Reis! Ludwig Mohr.