Das „Hejsenland", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, zu Anfang und Mitte jeden Monats, in dem Umfange von V/2—2 Logen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt gleichmäßig für hier und auswärts vierteljährlich 1 Mark 50 pfg. Einzelne Nummern kosten je 30 psg. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch dea Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Redaktion, Zordanstraße l 5, und die Buchdruckerei von Fried r. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen an In der Post-Zeitungsliste für das Zahr 1888 findet sich das „Heffenlnud" eingetragen unter Nr. 2641. Inhalt der Nummer u des Hessenlandes": „Kaiser Friedrichs Tod," Gedicht von W. Bennecke; „Die Maler- familie Tischbein", von Louis Katzenstein (Schluß); Geschichte der Räuberbande des „alten Druckers", von Ludwig Mohr; „Der Rechte", Hessische Dorfgeschichte von E. Mentzel, (Fortsetzung); „Dem Gedächtniß Kaiser Friedrichs", Gedicht von E. Mentzel; „Spanische Ballade", von Ricardo Jordan (Mexiko); Aus alter und neuer Zeit; Aus Heimath und Fremde; Briefkasten. Kaiser Wcörich's » em hehren Kaiserhelöen, der Deutschen echten Hort, lorne ein Unheil- Ihm wurde von der bringend Vor! „Su hohem Thun berufen, erfüllt von edelm Sinn, Welkst, aller Ritter Vlume, vor eines Wurmes Macht Du hin!" Wie mochten ihn umziehen auf seiner Lager ­ statt Die Dilöer seiner Thaten und nun — so sierbensmatl — Wie möcht' in's Ohr ihm donnern wohl der Geschütze Schall — Und nun ein leises Müllern ringsum nur in der weiten Hall'. Wohl hat seit Jahr und Tage gekämpft der gute Held, Mit ehrfurchtsvollen! Staunen bewundert ihn die Well, Von Nordens Gisgebirgen bis zu des Südens Pracht, Gs haben alle Völker mit Trauer seines Leids gedacht. Das Schwert;u seinen Häupten, den guten, alten Stahl, Gr schwingt ihn nimmer wieder, wie Gottes Wetterstrahl, Sein Rotz es trägt ihn nimmer hin in die Münnrrschlacht, Die hehrste Schilüjungfraue hat ihm den Todes- grutz gebracht.