Das „Heffcnland", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, zu Anfang und Mitte jeden Monats, in dem Umfange von U/2—2 Logen Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt gleichmäßig für hier und auswärts vierteljährlich 1 Mark 50 pfg. Einzelne Nummern kosten je 30 pfg. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen werden ; hier in Kassel nimmt die Redaktion, Jordanstraße t5, und die Buchdruckerei von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen an. In der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1888 findet sich das „HcffcnlanL" eingetragen unter Nr. 2641. Inhalt der Nr. 7 des „Hessenlandes": „Osterlied" von Carl Preser; „Die Kirche der heiligen Elisabeth zu Marburg" von W. Bücking (Schluß); „Wie ich Soldat wurde", Kleines aus großer Zeit (Fortsetzung); „Deutsche Monats-Namen" von H. v. Pfister; „Ein Schreiben des Kaisers Wilhelm (als Prinzen von Preußen im Jahre 1857) an Kurfürst Friedrich Wilhelm von Hessen" (Faksimile); „Eine Radikalkur", Erzählung von W. Bennecke (Fortsetzung); „Frühlingsjubel", Gedicht von Hugo Frederking; „Weltverloren, weltvergessen", Gedicht von Rich. Trömner; „Aus alter und neuer Zeit; „Aus Heimath und Fremde"; Hessische Bücherschau; Briefkasten. ifterlieö. § as Ms! kies Sieges laufet ein! — Vom Thurme hoch erschallen lau! die Glocken And fragen fori den Klang von Kr! zu Kr!. Ium Tempel eil! mi! seligem Frohlocken Die fromme Schaar andächt'ger Wandrer fort, Der Heiland leb!! Sein Vor! ist ew'ge Wahrheit! Tr ist erstanden aus dem Todtenschrein, Ts heb! der Geist sich aus zur ew'gen Klarheit; Das Rest des Sieges läute! ein! Rest des Lenzes läute! ein! — Vom Thurme hoch erschallen hell die GloKen Durch würzeöust'gen Mühlingsäther hin; Die Knospen brechen aus zu Dlüthenslocken, Iu neuer Lust erwach! des Menschen Sinn, Der Heiland leb!! K hehre LenzesKunöe! Gin ew'ger Geistersrühling brach herein! K Menschheit, sing' mi! dankersülllem Munde: Das Fest des Lenzes läute! ein! der, Liebe läute! ein! — Vom Thurme hoch erschallen rein die Glocken And jeder Klang sich Dahn zum Herzen bricht; K fromme Schaar, im heiligsten Frohlocken Verstehst du doch der Klänge Sauber nicht! Der Heiland lebt! Und reinste Gottesliebe Soll seines Lebens ganzer Inhal! sein! D'rum jauchze, Menschheit, aus in sel'gem Triebe: Das Fest der Liebe läute! ein! Karl Areser.