Das „tjcssnilnuii“, Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich, zu Anfang und Mitte jeden Monats, in den« Umfange von 1>/s—2 ßoijcu Quartformat. Der Abonnementspreis beträgt gleichmäßig für hier und auswärts vicrtcljährlich l Mark 5H Pf». Einzelne Nummern kosten je 3H Pf». Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Redaktion, Zordanstraße >5, und die Buchdruckerei von Fried r. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen an. Zn der Post-Zeitungsliste für das Zahr 1888 findet sich das „HcsscnlaiiL" eingetragen unter Nr. 2641. Inhalt der Nr. 5 des „Hessenlandes": „Die Quelle", Gedicht von Ludwig Mohr; „Die Kirche der heiligen Elisabeth zu Marburg" von W. Bücking > Fortsetzung); „Ueber die angeblich nach Amerika verkauften Hessen" von Carl Preser (Schluß); „Wie ich Soldat wurde", Kleines aus großer Zeit (Fortsetzung); „Hessische Ehrentafel" von Z. Schwank (Forts.); „Eine Radikalkur", Erzählung von W. Bennecke; „Eduard von Goeddaeus", Nekrolog von F. Zwenger; „Der Teuselsstein", Gedicht von O Eberhardt; „Aus Heimath und Fremde"; Eingesandt; Briefkasten; Anzeigen. d] stand an der Quelle, 0* Die ungetrübt Helle , Floh spiegelnd und rein Dahin wie flüssiges Edelgeflein. Ihr Neuglein der Meinen, Der Holden, der Einen, Venn ich euch erschau'. Dünkt mich's, ich flünd' vor der Duelle der Nu. Ich sah in den hellen Kristallenen Vellen — Vom goldenen Acht DerlächelnöenSonneumstrahIi — mein Gesicht. And machte sie Kräuseln Das Vehen und Säuseln Des Vest's noch so bunt; Mein Mönch blieb immer aus sonnigem Grund. Nordhausen. Seh' immer und immer Amgrben vom Schimmer Des GlüKes darin Mein Dilönch, sowie ich lebe und bin. — And wie sie, die kleinen. Ein Spiegel der reinen. Der Seele ihr sind. Wer möcht' nicht, daß ewig vor ihnen er flünd' ? Ludwig Mohr.